Lianne La Havas: Blood – Album Review

Moderner Soul, von einer großem Stimme perfekt in Szene gesetzt von Gérard Otremba Die 1989 in London geborene Lianne La Havas besitzt eine wahrlich atemberaubende Stimme, ähnlich ausdrucksstark wie die Rebecca Fergusons. Die mit jamaikanisch-griechischen Wurzeln aufgewachsene Sängerin hat den Soul verinnerlicht und präsentiert auf ihrem zweiten Album Blood zehn beeindruckende, moderne R&B-und Soulperlen. Dabei bedient Lianne La Havas sowohl beatorientierten und tanzbaren Soul, als auch sanften Singer-Songwriter-Folk. Und sie hat die Grandezza und den…

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Courtney Barnett: Sometimes I Sit And Think, And Sometimes I Just Sit – Album Review

Abgefahrenes und überzeugendes Indie-Rock-Debütalbum der australischen Sängerin von Gérard Otremba Der Preis für den originellsten Plattentitel des Jahres 2015 dürfte Courtney Barnett gewiss sein. Die australische Sängerin und Gitarristin weiß aber auch musikalisch auf ihrem Debütalbum Sometimes I Sit And Think, And Sometimes I Just Sit zu überzeugen. Die

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The Staves: If I Was – Album Review

Gesanglicher Schönklang des weiblichen Geschwister-Trios von Gérard Otremba Beim ersten Album Dead & Born & Grown machten sich 2013 die Produzenten Glyn und Ethan Johns, die bereits die Rolling Stones, Ryan Adams, Kings of Leon und Laura Marling bei Aufnahmen betreuten, an die Arbeit, das überschaubare Instrumentarium der

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Marika Hackman: We Slept At Last

Die morbid-romantische und abgründige Nu-Folk-Musik der Marika Hackman von Gérard Otremba Da stand sie damals im September 2013 im Vorprogramm von Laura Marling mit ihrer Gitarre auf der Bühne des Hamburger Gruenspan, sang einige sinistere Folk-Songs und begeisterte das Publikum nicht nur ob ihres aparten Erscheinens. Die englische Songwriterin Marika Hackman sang

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Tiny Ruins: Brightly Painted One – Album Review

Berührend intimer Folk aus Neuseeland von Gérard Otremba Ach, was wird mir das Herz so schwer. Folkmusik lebt. Wo früher Joni Mitchell innere Befindlichkeiten auslotete, so sind es heute Musikerinnen wie die Engländerin Laura Marling, die Amerikanerin Marissa Nadler oder die Neuseeländerin Hollie Fullbrook, die die Folkmusik auf wunderbare Weise in die Gegenwart führen. Hollie Fullbrook ist die Stimme hinter Tiny Ruins und

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Warpaint live im Hamburger Gruenspan 2014 – Konzertreview

Überwältigender, atmosphärischer, experimenteller Schönklang von Warpaint von Gérard Otremba Spätestens wenn Emily Kokal bei der ersten Zugabe „Baby“ ins Mikro haucht, liegt man ihr und ihren Kolleginnen von Warpaint zu Füßen und ist den Damen hilflos ausgeliefert. Allein mit einer Gitarre mutiert die Sängerin zu einer verhuschten Indie-Ausgabe von Joni Mitchell, in der Intensität ihres Vortrages Laura Marling sehr ähnlich. Von Intensität und Spannung lebt das ganze, knapp 90 Minuten dauernde Konzert im

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