The Golden Creek: Heartbreaks And Breakdowns

The Golden Creek: Heartbreaks And Breakdowns

Auch mit seinem zweiten Album lässt das Hamburger Americana-Quintett The Golden Creek aufhorchen

Es ist natürlich schon längst völlig egal, woher Bands stammen, um ein bestimmtes Musikgenre zu bedienen. Der Oberbegriff „Americana“ steht nicht nur Bands und Musikern aus den Vereinten Staaten von Amerika zur Verfügung. Auch in Deutschland greifen Künstler auf diesen uramerikanischen Klang zurück. Ob BRTHR aus Stuttgart, Someday Jacob aus Bremen, die fränkische Formation The Green Apple Sea, oder eben The Golden Creek aus Hamburg. Nach ihrem 2016 veröffentlichten und von Sounds & Books an dieser Stelle besprochenen Mini-Album „Everything Falls Apart“ meldet sich das Quintett aus der Hansestadt mit dem Nachfolger „Heartbreaks And Breakdowns“ zurück. Und erneut werden alle Genre-Liebhaber und Genießer zeitlos guter Musik belohnt.

The Golden Creek setzen der Hamburger Hasenschaukel ein Denkmal

The Golden Creek Heartbreaks And Breakdowns Cover Off-Label Records

Aufgenommen haben Matthias Abel (Gesang, Gitarre), Axel Lemmertz (Lap Steel), Josef Abel (Piano, Hammondorgel), Malte Merz (Bass) sowie Christoph Schöttler (Schlagzeug) das von Daniel Bongard abgemischte und produzierte Album in den Hamburger Chefrock Studios. Zehn neue Songs befinden sich auf „Heartbreaks And Breakdowns“. Zehn Songs von zumeist wehmütig-melancholischer Stimmung wie bei „Hasenschaukel, St. Pauli“. Der leider seit 2016 geschlossene, legendäre kleine Musikclub auf dem Kiez hat es mehr als verdient, ein Denkmal gesetzt zu bekommen. Der ruhige, gedämpfte und wärmende Sound dieses Songs prägt fast das ganze Album. „The Day I Sold My Records“, der Titeltrack „Heartbreaks And Breakdowns“, aber auch „Frisco“ sowie „The Color Of Hallucination“ sind weitere Beispiele für den sehnsuchtsvollen wie anmutig-traurigen Klang der Golden-Creek-Kompositionen.

So schön kann Americana aus Hamburg sein

In „Under The Halo“ hingegen betonen die fünf Herren ihre rockigere Seite, wo sich in den Vordergrund gerückte E-Gitarren, Mundharmonika, Bass, Schlagzeug und Backing-Chöre in hymnische Sphären hochschaukeln. Das von uns bereits als Song des Tages vorgestellte „We Loved Elvis“ überzeugt wiederum mit einem sanften Country-Einschlag, der die leicht düstere Atmosphäre des Openers „Spastic Little Shadows“ musikalisch auflockert, thematisch aber im Nostalgischen verbleibt. So schön kann Americana aus Hamburg sein.

„Heartbreaks And Breakdowns“ von The Golden Creek erscheint am 30.04.2021 bei Off-Label Records / Broken Silence. (Beitragsbild: Pressefoto)

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