Livy Pear: Beginnings

Livy Pear: Beginnings

Folk-Pop-Perlen des Münchner Duos Livy Pear

von Gérard Otremba

Nachdem die Münchner Songwriterin Olivia Gruschczyk 2012 unter dem Namen Livy Pear die EP Come And Go veröffentlichte, folgt nun eine weitere EP mit dem Titel Beginnings. Ein Neuanfang für die junge Sängerin und Gitarristin ist diese Scheibe insofern, als dass sie mit dem Gitarristen Lukas Weyell einen festen musikalischen Partner an der Seite hat und den „Neuanfang“ zum Thema einiger Texte erkor. Auf der fünf Songs umfassenden Platte präsentieren die beiden mit der Hilfe von Bassist Timo Zell, den Schlagzeugern Johannes Zell und Benjamin Weißer sowie Pianist Mathias Matzner wunderhübsche Folk-Pop-Lieder, die einen schon beim ersten Hören berühren. Im Mittelpunkt dieser dezenten Folk-Perlen steht Olivia Gruschczyks Stimme, die zwischen Folk-Elfe und Soul-Twang changiert. Während der Opener „Enough“ zwischenzeitlich immer wieder eine dramatische Beschleunigung erlebt, begeben sich Gruschczyk und Weyell bei „Not This Time“ in die Folk-Noire-Gefilde, gepaart mit Pop-Euphorie. Der Einsatz einer Melodica in „Cold War“ evoziert ein melancholisches Paris-Bild, den sehnsüchtigen Blick auf die Seine inklusive. „Little Drum“ hingegen beginnt mit einem entzückenden, leicht japanisch anmutenden, sofort ins Ohr gehenden Toy-Piano-Akkord, der zusätzlich von Gruschczyks zarten „Uh-Uh-Uh“-Gesang intoniert wird. Genauso fein und detailverliebt arrangiert ist der Titelsong „Beginnings“, der mit seinen poetischen Gitarren- und Pianoklängen an den frühen Leonard Cohen erinnert. Auf der EP Beginnings gelingen Livy Pear fünf zauberhafte, zum Verlieben schöne Folk-Pop-Songs. Wir freuen uns auf einen hoffentlich bald erscheinendem Longplayer.

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