My Baby: Sake Sake Sake – Albumreview

My Baby: Sake Sake Sake – Albumreview

Tanzbare Rock-Pop-Psychdelic-Rave-Electronica des niederländisch-neuseeländischen Trios My Baby

Mit ihrem fünften Studioalbum steht die niederländisch-neuseeländische Band My Baby in den Startlöchern. Die Ideen für „Saka Sake Sake“ entstanden bereits vor dem Ausbruch der Pandemie, die Themen bereits damals eher dystopisch geprägt. In der Corona-Zeit folgte eine Neubewertung des Materials in eine persönlichere Richtung mit den Folgen des Umgangs der pandemiebedingten Isolation, der Ängste und Unsicherheiten. Der größte Teil der Vorproduktion fand im Bandeigenen Studio zusammen mit Mozes Meijer statt, der bereits an Tracks auf dem 2017er-Album “Prehistoric Rhythm” von My Baby gearbeitet hat.

My Baby zwischen Garbage und The Chemical Brothers

My Baby Sake Sake Sake Cover

Für die Fertigstellung des Albums kooperierte die Band mit dem niederländischen Produzentenduo 22Ghosts, das dem Trio bei der Weiterentwicklung ihrer Ideen half. Das Mixing und die zusätzliche Produktion übernahm der fünffache Grammy-Preisträger Steve Dub, der vor allem für seine Produktionen für die Chemical Brothers, Daft Punk, oder The Prodigy bekannt ist. Sängerin Cato van Dijck, Schlagzeuger Joost van Dijck sowie Gitarrist Daniel ‘Dafreez’ Johnston spielten bereits auf renommierten  Festivals wie Glastonbury (UK), Isle of Wight (UK), Sziget (HU), Fusion (DE), Exit (RS), Lowlands (NL) und Pinkpop (NL) und geben sich wieder einer Melange aus Psychedelic, Electronica, Blues, Roots, EDM, Rave und Pop hin, irgendwo zwischen Garbage und The Chemical Brothers.

Album-Highlights

Der Sound pulsiert, groovt, wabert und transzendiert. Die aufregendsten Momente bescheren uns My Baby tatsächlich in den zum Tanzen animierenden Tracks. Dazu gehört der von Sounds & Books als Song des Tages vorgestellte, im Rock-Pop-Psychedelic-Rave wiederfindende Opener „A Dream I Dream“, der zwischen nervösen Beats und einer einschmeichelnden Melodie changierende Titeltrack sowie das stampfende und überwältigende „It’s A Setup“. Aber auch das flirrende, mit Dreampop-Anleihen versehene „Unlike Before“ oder das hypnotische „Cry Baby“ gehören zu den Album-Highlights. Ein Album für das Nachtleben.

„Sake Sake Sake“ von My Baby erscheint am 22.04.2022 bei Believe Recordings. (Beitragsbild von Isolde Woudstra)

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