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20. August 2025„Adult Romantix“ von Samira Winter tanzt zwischen Schwerelosigkeit und Ernsthaftigkeit, schmeichelt und kratzt zugleich. Kein Feuerwerk, eher ein Plattenschatz, den man zufällig entdeckt und danach nicht mehr hergibt.
von Mia Lada-Klein
Samira Winter ist längst kein unbeschriebenes Blatt mehr. Seit über zehn Jahren bastelt sie sich in Los Angeles ihren Platz zwischen DIY-Rock, Dream-Pop und Underground-Romantik. Mit ihrem neuen Album „Adult Romantix“ legt sie ein Werk vor, das so sehr zwischen Zuckerwatte und Schwermut wankt, dass man gar nicht weiß, ob man es umarmen oder darin versinken soll.
Wie klingt Nostalgie in 2025?
Das Album ist ein Balanceakt: flirrende Gitarren, sanft
vernebelter Gesang und eine Mischung aus Euphorie und Düsternis. Samira Winter hat irgendwie ein Faible für diesen Sound, der immer ein wenig nach 90er-Grunge-Cousins klingt, ohne je so kaputt und wütend zu werden. Es ist mehr Grunge im Pastellkleid, wenn man so will.
Winter und ihr Einstieg mit Blumenstaub
„Just Like A Flower“ eröffnet die Platte gleich doppelt: erst als federleichtes Intro, dann in voller Indie-Rock-Variante. Ein Song, der flattert und schwebt, ohne je den Boden zu berühren. Danach steigert sich das Ganze vorsichtig. „Hide-A-Lullaby“ ho…





