
F. Scott Fitzgerald: Der große Gatsby
15. Januar 2026
Rosa Hoelger: Gute Seele – Song des Tages
16. Januar 2026Together Pangea liefern ein Album, das zwischen knallharten Riffs und eingängigen Hooks pendelt, perfekt für alle, die wissen, dass echte Musik lieber Schrammen als Hochglanz mag.
von Mia Lada-Klein
Mit „Eat Myself“ sind Together Pangea wieder da und machen genau das, was sie am besten können: Gitarren auf Anschlag, wenig Rücksicht auf Ordnung und noch weniger auf Trends. Garage, Surf und Grunge fließen hier ineinander und statt Hochglanz gibt es Lärm, Melodie und dieses leicht Kaputte, das hängen bleibt.
Zwischen dichten Gitarrenwänden, simplen, aber effektiven Hooks und kurzen Ausflügen Richtung Synth-Pop wirkt nichts überladen, sondern bewusst roh. Mal schleppend, mal rotzig, mal überraschend eingängig. Wer dachte, Bubble-Grunge sei ein Witz, merkt hier schnell, dass man den Kaliforniern besser
zuhören sollte.
Together Pangea: Grungig, dissonant und doch eingängig
Das Opening „Eat Myself“ liefert einen grungigen Ansatz mit Garagenflair. In „Home“ steigert sich diese Attitüde noch und erinnert dezent an Kurt Cobain. Besonders das experimentelle Gitarrensolo in der Mitte, das eher auf Dissonanz als auf Perfektion setzt, zeigt, dass Together Pangea zunächst Musik machen wollen, bevor sie nach dem perfekten Pitch suchen.
„Like Your Father“ taucht dann eher im Indie-Gewand auf, während „Purple“ ruhige Töne anschlägt…





