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2. September 2025Till Brönner liefert mit „Italia“ ein Werk, das durchzogen ist von Jazz, Melancholie und Hoffnung. Wer den Mut hat, sich auf dieses Album einzulassen, wird nicht nur musikalisch belohnt, er wird eingeladen, sich selbst ein Stück näher zu kommen.
von Mia Lada-Klein
Till Brönner ist kein Unbekannter. Für viele gilt er als einer der renommiertesten Musiker Europas, dekoriert mit Gold, Platin, ECHO-Auszeichnungen und ausverkauften Tourneen. Nun also erscheint sein neues Album „Italia“. Es ist ein Album, das sich nicht dem schnellen Streaming-Konsum anbiedert, sondern vielmehr eine Einladung ist, in Klangwelten einzutauchen.
Till Brönner und Dolce Vita in Jazz
„Italia“ will keine seichte Hintergrundmusik sein. Vielmehr gelingt es Till Brönner, eine Atmosphäre einzufangen, die zwischen Leichtigkeit und
Melancholie pendelt. Es ist wie eine Hommage an eine Zeit, in der Musik sowohl Hoffnung als auch Tiefgang transportierte. Es ist ein Gefühl, das heute wieder dringend gebraucht wird. Das Album ist durchzogen von vitaler Spielfreude, großartigen Arrangements und einer klaren Handschrift: Till Brönners Trompete steht im Zentrum und sie trägt die Stücke mal sanft, mal temperamentvoll durch mediterrane Klanglandschaften.
Vom Sonnenuntergang bis zum Abschied
Das Opening mit „Estate“ zeigt: Hier geht es primär um Musik, nicht um Effekthascherei. Keine Vocals, nur pur…





