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19. Juni 2025Ein britisches Folk-Trio covert in Gänze einen Albumklassiker der Hippie-Ära. Was machen The Wandering Hearts aus „Déjà Vu“ von Crosby, Stills, Nash & Young?
von Werner Herpell
Cover-Versionen einzelner Songs gibt’s viele. Dass komplette Alben neu eingespielt (oder besser: neu interpretiert) werden, kommt dagegen selten vor. Vielleicht ist das auch ganz gut so, denn oft sind solche Verbeugungen vor einem wichtigen Original nicht originell, weil zu respektvoll, oder im Gegenteil zu respektlos – und im schlimmsten Fall uninspirierte, ärgerliche Beutelschneiderei bei gleich zwei Fan-Gruppen.
Eine Americana-Band – aus Großbritannien
Dass es auch anders, also besser, geht, bewiesen zuletzt Chan Marshall aka Cat Power mit ihrem starken Tribute „Sings Dylan – The 1966 Royal Albert Hall Concert“ von 2023, den sie auch jetzt noch live präsentiert, und ein Jahr später das Duo
Madison Cunningham/Andrew Bird mit einer schönen Hommage an das 1973er Album „Buckingham Nicks“, ein fast vergessenes Frühwerk aus der Karriere von Stevie Nicks und Lindsey Buckingham (später erfolgreich mit Fleetwood Mac). Mit „Déjà Vu (We Have All Been Here Before)“ kommt nun ein weiteres vollständiges Album-Cover/Cover-Album hinzu – von der britischen Folk-Americana-Band The Wandering Hearts.
Als „Neuinterpretation“ des Klassikers „Déjà Vu“ von Crosby, Stills, Nash & Young bezeichnet das Label Chrysalis diese Veröffentlichung, und natürlich macht es für den Gesamteindruck einen Unterschied, ob vier (damals noch recht junge) Männer diese Lieder singen oder jetzt die beiden Wandering-Hearts-Frauen Tara Wilcox und Francesca „Chess“ Whiffin mit ihrem Gast





