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9. Juli 2025Nach sechzehn Jahren wieder eine neue Platte von The Swell Season. Wie fällt das Album-Comeback von Markéta Irglová und Glen Hansard aus?
von Gérard Otremba
Sechzehn Jahre haben sich Markéta Irglová und Glen Hansard Zeit für eine Reunion gelassen. Wir alle schwärmen natürlich noch immer von diesem so großartigen wie berührenden Film „Once“, dem dazugehörigen Soundtrack und dem mit einem Oscar prämierten Song „Falling Slowly“. Geht immer noch tief rein, aber nach dem zweiten Album „Strict Joy“ (2009) war das für die gemeinsame Karriere bei The Swell Season erst mal Schluss, man widmete sich anschließend den eigenen Karrieren. Wobei der irische Songwriter Glen Hansard eindeutig stärker im Fokus stand, auch bei Sounds & Books, wo wir die Alben „Between Two Shores“ (2018), „This Wild Willing“ sowie „All That Was East Is West Of Me Now“ (2023) besprochen haben.
Live schon aufgeführt
2022 entschieden sich
Hansard und Irglová, wieder ein paar Konzerte als The Swell Season zu spielen, das eine führte zum anderen und man traf sich in Irglovás Studio in Island, um neue Songs aufzunehmen. Wie momentan relativ häufig auch bei anderen Acts zu beobachten, ging auch diese Band noch vor dem Erscheinen der neuen Platte auf Tour und beehrten dabei auch das Hamburger CCH (Sounds & Books berichtete). Ein intensives und wunderschönes Konzert mit ein paar Liedern des nun erscheinenden Albums „Forward“. Darauf befinden sich zwar lediglich acht Songs, die aber vereinen alles Positive dieses Duos, das im Bandformat noch von Marja Gaynor und Bertrand Galen (Streicher), Joseph Doyle (Bass) und Neuzugang Piero Perelli (Schlagzeug und Percussion) Unterstützung erfährt. Auf „Forward“ hören wir edelsten, tief empfundenen und herzzerreißenden Songwriter-Pop. Die ersten vier Songs gehören zweifellos zu den bes…





