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13. Juni 2026Mike Skinner und The Streets nahmen ihr Publikum im Hamburger Stadtpark mit auf eine Zeitreise zurück ins Jahr 2004
Text von Sebastian Meißner, Fotos von Vivien von Glischinski
Mehr als zwanzig Jahre nach der Veröffentlichung von „A Grand Don’t Come for Free“ hat Mike Skinner sein wohl prägendstes Werk erstmals komplett live nach Deutschland gebracht. Beim Stadtpark Open Air in Hamburg wurde schnell klar: Dieses Album ist weit mehr als ein nostalgisches Relikt – es ist ein Stück Popkultur, das Generationen verbindet.
Ein musikalischer Film von The Streets
Schon der Auftakt setzte den Ton für den Abend. Aus dichtem Bühnennebel tauchte die ikonische Bushaltestelle des Albumcovers auf, ehe Skinner, ganz in Schwarz und mit einem
Pint in der Hand, die Bühne betrat. Mit den ersten Worten von „It Was Supposed To Be So Easy“ fühlte sich der Stadtpark schlagartig wie eine Zeitkapsel an. Die Geschichte des Albums – die Suche nach tausend verlorenen Pfund, Liebeskummer, Alltagsfrust und Selbstzweifel – entfaltete sich Song für Song wie ein musikalischer Film. Die Entscheidung, das Konzeptalbum erstmals vollständig aufzuführen, erweist sich als Glücksgriff. Die episodische Erzählweise des Albums eignet sich perfekt für eine Live-Inszenierung, die irgendwo zwischen Konzert und Theaterstück angesiedelt ist. Skinner blieb während der elf Songs konsequent in seiner Rolle: wortkarg, mit trockenem Vortrag und ohne direkte Interaktion mit dem Publikum. Stattdessen ließ er die Songs und die Geschichte für sich sprechen.
The-Streets-Klassiker
Die drei Backgroundsängerinnen und -sänger sind ein wichtiger Teil. Die harmonischen Refrains sorgten für emotionale Höhepunkte, während die Dialoge und Persp…




