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7. Juli 2026Drei Jahre nach „Hackney Diamonds“ sind die Rolling Stones wieder zurück. Kann „Foreign Tongues“ die Klasse des Vorgängers halten?
von Gérard Otremba
Was war das für ein großes Vergnügen, als The Rolling Stones vor drei Jahren „Hackney Diamonds“ herausbrachten. Das erste Album mit neuem eigenen Material seit „A Bigger Bang“ von 2005 und die Stones so stark wie seit „Some Girls“ (1978) nicht mehr. Nun legen Mick Jagger, Keith Richards und Ronnie Wood mit „Foreign Tongues“ nach. Nur drei Jahre nach „Hawkney Diamonds“ könnte man bei dem Veröffentlichungsmodus der Rolling Stones von einem Schnellschuss sprechen – aber weit gefehlt. Die Rock’n’Roll-Urgesteine, die vor 62 Jahren mit ihrem
fast ausschließlich aus Coversongs bestehenden, selbstbetitelten Debüt für Aufmerksamkeit sorgten, werfen nochmal alles in die Waagschale und gewinnen auf ganzer Linie.
Die Rolling Stones, Chuck Berry und Muddy Waters
Wie bei „Hackney Diamonds“ hat erneut Andrew Watt produziert, der zuletzt auch beim wunderbaren Paul-McCartney-Spätwerk „The Boys Of Dungeon Lane“ hinter den Reglern saß. Und irgendwie müssen die in diesem Jahr noch 83 Jahre alt w…





