
Lucinda Williams: World’s Gone Wrong
20. Januar 2026
Sanna Frankie: You & I – Song des Tages
21. Januar 2026Emotionales Cover-Album von The Damned zu Ehren des verstorbenen Gitarristen Brian James.
Der Tod von Brian James im März 2025 wirft unweigerlich einen langen Schatten auf „Not Like Everybody Else“. Doch statt in Wehmut zu erstarren, entscheiden sich The Damned für einen anderen Weg: Sie feiern das Leben, die Musik und den gemeinsamen Ursprung dieser Band. Das Album ist dem Mitbegründer, Gitarristen und Hauptkomponisten der frühen Jahre gewidmet – und genau so klingt es auch: respektvoll, leidenschaftlich und voller Energie. Was hier entstanden ist, ist weniger ein Abschied als vielmehr wie ein selbstbewusstes Bekenntnis zur eigenen Geschichte und zur ungebrochenen Lust am Rock’n’Roll.
Eine Liebeserklärung an fremde Klassiker
Statt eigener Songs spielen die Briten Stücke, die sie zu
Beginn ihrer Karriere inspiriert und beeinflusst haben. Darunter sind neben naheliegenden Punk-Standards durchaus ein paar Überraschungen zu finden: The Damned präsentieren eine breit gefächerte Sammlung aus Pop, Psychedelia und Garage. Die Auswahl reicht von Motown über britische Sixties-Singles bis hin zu düsterem Rock. Ebenso überzeugend wie die Auswahl ist die Umsetzung. Alle Stücke bleiben nah an ihren Originalen, gewinnen jedoch durch die charakteristische Handschrift von The Damned eine neue Dimension. Dave Vanians Stimme verleiht den Songs eine dunkle Eleganz, während Captain Sensible, Rat Scabies, Paul Gray und Monty Oxymoron für Druck, Präzision und Dynamik sorgen.
„Summer In The City“ von The Lovin‘ Spoonful ist einen Tacken härter als das Original. „See Emily Play“ von Pink Floyd umgibt dieselbe angreifbare Mystik wie die Vorlage. Das titelgebende Kinks-Stück spielen The Damned so vehement als sei es ihre letzte Tat. Bei „Gimme Danger“ von den Stooges …





