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13. Januar 2026Alte Band mit neuem Elan: Mit „Selling A Vibe“ wagen sich die britischen Indierock-Helden The Cribs ungenierter als je zuvor aufs Pop-Parkett
von Carsten Wohlfeld
Einst waren The Cribs die Band, die das Unmögliche möglich gemacht hat. Ohne ihre hemdsärmeligen Anfänge in der DIY-Szene ihrer nordenglischen Heimatstadt Wakefield aus den Augen zu verlieren, stürmten die drei Jarman-Brüder Gary, Ryan und Ross vor zwei Jahrzehnten erst die britischen Charts und dann Hallen in einer Größenordnung, von der die meisten Indie-Bands ihr ganzes Leben lang nur träumen dürfen.
Dass nicht viel später sogar der legendäre Johnny Marr von The Smiths für einige Jahre zur Band stieß, war das
i-Tüpfelchen der bemerkenswerten Erfolgsgeschichte einer Band, die es mit Herz und Wucht ganz nach oben geschafft hatte, ohne sich je zu verbiegen. Dass dennoch irgendwann durch einen langwierigen Rechtsstreit mit dem früheren Management und einige nicht gerade als Klassiker in Erinnerung gebliebene Alben ein wenig Sand ins Getriebe kam, gehört zu einer richtigen Rock-Band natürlich irgendwie dazu. Mit „Selling A Vibe“ stellen sich The Cribs nun jenseits ihrer Komfortzone neu auf.
Pop als Alternative
Auch fünf Jahre nach der Veröffentlichung seines …





