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25. August 2025The Beths sind Indie in Reinform: sonnig und leichtfüßig, aber stets mit diesem unterschwelligen Stich Melancholie. Wie ein strahlender Sommertag, bei dem man nie sicher ist, ob nicht doch noch Regen aufzieht.
von Mia Lada-Klein
Das neuseeländische Quartett The Beths hat sich längst in der Indie-Szene etabliert. Mit „Straight Line Was A Lie“ legen Elizabeth Stokes und ihre Mitstreiter nun ihr viertes Album vor und bleiben dabei ihrer Mischung aus sonniger Leichtigkeit und unterschwelliger Schwermut treu.
The Beths: Sonnenschein mit Schattenseiten
Der Opener und Titeltrack „Straight Line Was A Lie“ klingt erst einmal
harmlos fröhlich, als würde er eine Sommerplaylist eröffnen. Doch unter der Oberfläche schwingt diese typische Indie-Melancholie mit, die das Genre auszeichnet. Es ist wie ein blauer Himmel mit ein paar Wolken.
„Mosquitoes“ geht anschließend etwas ruhiger an die Sache: nur Elizabeth Stokes mit Gitarre, dann setzt die Band ein, dezenter Hall, ein Hauch Backing Vocals. Keine musikalische Revolution, aber ein Song, der Bilder im Kopf entstehen lässt. Es ist wie ein Abend im Park, wenn jemand die Gitarre rausholt und alle einfach zuhören und anschließend mitsingen.
Post-Punk-Energie trifft Indie-Charme
Mit „No Joy“ folgt der erste Bruch: schneller, treibender, fast schon Post-Punk. Der Titel klingt wie ein Understatement, denn hier gibt es durchaus Freude. Zumindest für alle, die knackige Rhythmen lieben. Ein Break in der Mitte wirkt zunächst deplatziert, fügt sich dann aber doch ein. Genau das ist irgendwie der Trick der Beths: Sie bleiben eingängig, ohne…





