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23. Februar 2026Auf ihrer „No Hard Feelings“-Tour füllten The Beaches am 22.02.2026 das Docks in Hamburg mit purer Energie.
Text und Fotos von Lena Föst
Mit einem stimmigen Intro und ohne große Verzögerung starten The Beaches in ihren Abend im Docks. Die kanadische All-Female Rockband aus Toronto zeigt von Beginn an, warum sie sich in den vergangenen Jahren auch außerhalb Kanadas eine feste Fanbase erspielt hat. Bereits ab dem zweiten Song klatscht der ganze Saal mit. Der Sound ist direkt und holt einen völlig ab. Zwischen den Songs lockern immer wieder eingespielte Voice-Memos der Mitglieder das Set auf, die sich über die ganze Show verteilen. Auch eine kleine Oversharing-Geschichte, passend zu ihrem Song „Did I Say Too Much“, von der guten Freundin und Songwriterin Karah McGillivray findet ihren Platz und sorgt für einen Lacher im Publikum. Bei „Lesbian Of The Year“ taucht das ganze Docks in ein Meer aus Handylichtern, und alle schaukeln zum Takt mit.
The Beaches steigern die Energie
Später suchte die Frontsängerin Jordan Miller eine Person aus, die zur „Jocelyn“ mit einer Schärpe gekrönt werden soll. Ein kleiner Junge, sitzend auf den Schultern seines Vaters, hat die Aufmerksamkeit auf sich gezogen und wurde von Miller höchstpersönlich gekrönt. Dafür sprang die Sängerin in den Fotograben und klatschte die Fans in der ersten Reihe ab – für viele ein besonderes Highlight. Spätestens bei „Blame Brett“ gibt es dann kein Halten mehr: Das gesamte Docks singt jede Zeile mit und springt. Auch beim finalen Song „Last Girls At The Party“ aus ihrem letzten Album, steigert sich die Energie noch einmal. Wenn bis dahin noch jemand stillgestanden hat, dann jetzt nicht mehr. Selbst Teile der Crew kamen noch auf die Bühne und tanzten ausgelassen mit, während das Publikum lauthals jubelte.
Durch und durch ein gelungener Abend mit The Beaches.





















