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9. September 2025Wenn die Tedeschi Trucks Band einen Rock-Soul-Klassiker covert, ist Großes garantiert. Auch bei „Mad Dogs & Englishmen“ glüht die Bühne.
von Werner Herpell
Was hat diese Frau bloß für eine phänomenale Stimme! Da kann die Bläsersektion hinter ihr noch so laut ins Blech schmettern, der Groove von Bass und Schlagzeug noch so machtvoll vorwärts drängen, ihr Ehemann Derek Trucks an der E-Gitarre noch so oft in Soli brillieren – Susan Tedeschi bleibt stets das unübertreffliche Zentrum auf der Bühne.
Eine der besten weißen Soul-Blues-Sängerinnen
Wer schon mal ein Konzert der Tedeschi Trucks Band (TTB) gesehen hat, wird es bestätigen: Die US-Amerikanerin ist eine der besten weißen Soul- und Blues-Sängerinnen der
Gegenwart. Und das war auch schon vor zehn Jahren so, als sie sich bei einem Tribute-Event selbst von berühmten Vokalisten wie Leon Russell, Chris Robinson, Warren Haynes und Dave Mason nicht die Schau stehlen ließ.
Der Anlass für das Konzert im September 2015 war eine Hommage an eine legendäre Live-Rock-Kollaboration der Musikgeschichte. Ursprünglich 1970 von Joe Cocker und dem Keyboarder und Bandleader Leon Russell ins Leben gerufen, war „Mad Dogs & Englishmen“ seinerzeit eine fabelhafte Soul-Blues-Rock-Tournee gewesen, die ein riesiges Ensemble von Musikern zusammenbrachte.
Ein unvergesslicher Tribute-Abend
In Erinnerung an diesen Meilenstein der Musikgeschichte trommelten Tedeschi und Trucks mit ihrer Band genau 45 Jahre danach adäquate prominente Mitstreiter im Rahmen des „Lockn‘-Festivals 2015“ zusammen. Alle zusammen zelebrierten einen weiteren unvergesslichen Abend mit Klassikern wie „The Letter“, „Let…





