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25. April 2026Tame Impala verwandeln die Barclays Arena in eine psychedelische Traumwelt. Ein Abend zwischen Klangrausch und visueller Magie.
Text und Fotos von Lucie Fischer
Am 23.04.2026 bewiesen Tame Impala bei ihrem Hamburg-Stopp, warum das Projekt rund um Kevin Parker zu den prägendsten Acts der modernen Indie- und Psychedelic-Szene gehört. In der restlos ausverkauften Barclays Arena wurde schnell klar: Dieser Abend würde kein gewöhnliches Konzert werden, sondern ein audiovisuelles Gesamterlebnis. Schon mit den ersten Songs zog die durchdachte Setlist das Publikum sofort in ihren Bann. Der Sound, eine Mischung aus psychedelischem Rock, Synth-Pop und elektronischen Einflüssen, entfaltete sich live noch intensiver und umhüllte die gesamte Halle. Von Anfang an war die Stimmung auf einem konstant hohen Level, die Menge tanzte, verlor sich in den hypnotischen Beats.
Zwischen Psychedelic-Sound und visueller Ekstase
Songs wie „Let It Happen“, „Dracula“ oder „Eventually“ gehörten zu den absoluten Highlights des Abends. Besonders beeindruckend war dabei, wie stark die Songs live wirkten: verlängerte Intros, dichte Soundflächen und perfekt abgestimmte Licht- und Visualeffekte sorgten immer wieder für Gänsehautmomente. Überhaupt war die Show visuell auf höchstem Niveau. Psychedelische Projektionen, pulsierende Lichteffekte und perfekt gesetzte Drops machten das Konzert zu einem Erlebnis für alle Sinne. Jeder Beat schien mit dem Licht zu verschmelzen, jede Steigerung wurde visuell verstärkt.
Ein besonderer Moment entstand auf der B-Stage, die in überraschender Wohnzimmer-Optik gestaltet war, mit Lampen und Kissen, fast so, als würde man Kevin Parker beim Produzieren in seinem eigenen Studio beobachten. Dort stand er zeitweise ganz allein im Fokus und zeigte die intime Seite seines Projekts. Diese Reduktion bildete einen spannenden Kontrast zur sonst überwältigenden Produktion der Show. Trotz der Größe der Arena wirkte Parker dabei stets nahbar. Nach nahezu jedem Song bedankte er sich mit einem einfachen, aber ehrlichen „Dankeschön“, was vom Publikum jedes Mal lautstark erwidert wurde.
Tama Impala mit einem Finale zwischen Nostalgie und neuer Ära
Zum Ende hin erreichte das Konzert seinen Höhepunkt: Mit „The Less I Know The Better“ verwandelte sich die Arena in einen riesigen Chor, bevor mit „End Of Summer“ ein atmosphärischer Abschluss folgte, der die aktuelle musikalische Weiterentwicklung von Tame Impala perfekt widerspiegelte.
Als die letzten Töne verklangen, blieb das Gefühl, Teil von etwas Besonderem gewesen zu sein. Tame Impala haben in Hamburg eindrucksvoll gezeigt, dass ihre Shows weit über Musik hinausgehen, sie schaffen Welten, in die man für einen Abend komplett eintauchen kann.





















