15 Jahre Tapete Records – Das Geburtstagsfestival im Hamburger Knust

15 Jahre Tapete Records – Das Geburtstagsfestival im Hamburger Knust

  Herzlichen Glückwunsch an Tapete Records Tapete Records feiert sein 15-jähriges Bestehen. Das im Jahre 2002 von Gunther Buskies und Dirk Darmstaedter gegründete Hamburger Kultlabel lud aus diesem Anlass zu einem abendlichen Geburtstagsfestival ein, das am 10.11.2017 im ausverkauften Knust stattfand. Mit Albumveröffentlichungen von Künstlern wie Robert Forster, Lloyd Cole, Fehlfarben, Superpunk, Die Höchste Eisenbahn, Niels Frevert, Erdmöbel und Die Zimmermänner hat sich Tapete Records einen exzellenten Ruf als Indie-Label mit Chart-Alben erworben. Aber auch…

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Zimt: Glückstiraden – Albumreview

Zimt: Glückstiraden – Albumreview

  Das schnuffigste Indie-Pop-Album des Jahres Aus Augsburg kommt die neue deutsche Indie-Pop-Hoffnung. Die Band heißt Zimt und besteht aus Sängerin, Keyboarderin und Gitarristin Janina Kölbl, Bassistin und Sängerin Isabella Theil und Schlagzeuger Ralf Déteste, der auch als Sänger der Band Endlich Blüte bekannt ist. Die Gruppe gründete sich 2015 und veröffentlichte anschließend die 7“-Single „Du kannst so leben wie du willst / Tag verschenken“ bei Kleine Untergrund Schallplatten. Für ihr Debütalbum Glückstiraden fand sich…

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Jetzt!: Liebe in GROSSEN Städten (1984-1988) – Album Review

Jetzt!: Liebe in GROSSEN Städten (1984-1988) – Album Review

  Endlich auf Platte: Überragende Indie-Popsongs aus Bad Salzuflen Das Fundament der sogenannten „Hamburger Schule“ der 90er-Jahre wurde bekanntlich gar nicht in der Hansestadt gelegt, sondern erfuhr seine Grundsteinlegung bereits Mitte der 80er in Bad Salzuflen. In dem Städtchen im nordrheinwestfälischen Kreis Lippe entstand das Fast Weltweit-Label, das in erster Linie Kassetten-Sampler veröffentlichte und dessen Protagonisten Bernd Begemann, Frank Spilker (Die Sterne), Jochen Distelmeyer (Blumfeld) und Bernadette Hengst (Die Braut haut ins Auge) hießen. Für…

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Die Liga der gewöhnlichen Gentlemen: It’s OK To Love DLDGG – Album Review

Die Liga der gewöhnlichen Gentlemen: It’s OK To Love DLDGG – Album Review

  Der enthusiastische und ansteckende Liga-Sound Man kann die Uhr nach ihr stellen. Nach der Band aus Hamburg. Pünktlich alle eineinhalb Jahre veröffentlicht Die Liga der gewöhnlichen Gentlemen eine Platte und so erscheint mit It’s OK To Love DLDGG bereits das vierte Album in lediglich fünf Lenzen. Eine stattliche Zahl für die nach der Auflösung von Superpunk gegründeten Formation, als Sänger und Gitarrist Carsten Friedrichs gemeinsam mit Bassist Tim Jürgens den Keyboarder Gunther Buskies, Saxophonist…

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Chaplin: Wenn uns morgen keiner weckt – Albumreview

Chaplin: Wenn uns morgen keiner weckt – Albumreview

Die Berliner Band Chaplin und der wegweisende Schritt mit Album zwei Sie wussten bereits vor zwei Jahren mit dem Debütalbum „Im Taxi hinter der Tram“ die Lücke zwischen Gisbert zu Knyphausen und Element Of Crime zu füllen. Das Berliner Quintett Chaplin überzeugte auf Anhieb mit seinem lakonisch-melancholischen Songwriter-Pop-Rock und dass jetzt Element Of Crime-Gitarrist Jakob Ilja das zweite Album von Dominic Hoffmann (Gesang, Gitarre), Mike Knorpp (Gitarre), Jonathan Klein (Piano, Orgel), Hans Kämmerer (Bass) und…

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OVE: Ich will mir nicht so sicher sein – Album Review

OVE: Ich will mir nicht so sicher sein – Album Review

Geistreiche Texte und analoger Indie-Folk-Rock aus Hamburg von Gérard Otremba „Was dem Rücken gut tut, tut der Liebe gut“. Mit dieser Zeile beginnt das Album Ich will mir nicht so sicher sein von OVE. Und man ahnt schon, wer ein Album mit solch subtil-ironischem Unterton eröffnet, verspricht viel. Benannt ist die Band nach Sänger und Gitarrist Ove Thomsen, der bereits als Ove & Die Spielfiguren in Erscheinung trat und den man als Mitglied der Hamburger…

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Die Höchste Eisenbahn: Wer bringt mich jetzt zu den Anderen – Album Review

Die Höchste Eisenbahn: Wer bringt mich jetzt zu den Anderen – Album Review

Charmante, verführerische und zum Träumen einladende Melodien von Gérard Otremba Der Musik auf „Wer bringt mich jetzt zu den Anderen“ wohnt eine unwiderstehliche Leichtigkeit inne. Was Die Höchste Eisenbahn auf ihrem zweiten Album aufgenommen hat, ist formvollendeter Indie-Deutsch-Pop, der die souveräne Lässigkeit des Westküstenrock verinnerlicht hat. Bereits des Erstlingswerk des Berliner Quartetts, Schau in den Lauf Hase, beeindruckte mit nonchalanten Singer-Songwriting und glückseligmachendem Melodiereigen, man denke nur auf die perlenden Harmonien in „Pullover“, „Was machst…

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Various Artists: Falscher Ort, falsche Zeit – Power Pop & Mod Sounds from Germany, Austria and Switzerland 1980-1990 – Album Review

Various Artists: Falscher Ort, falsche Zeit – Power Pop & Mod Sounds from Germany, Austria and Switzerland 1980-1990 – Album Review

Eine höchst vergnügliche und entdeckungswürdige Reise zu den verlorenen Hits der 80er von Gérard Otremba Schade. Wirklich schade, dass die Bands dieser Compilation scheinbar tatsächlich zur falschen Zeit am falschen Ort wirkten. Andererseits sind auf Falscher Ort, falsche Zeit unfassbar viele ohrwurmträchtige, zeitlose, aber leider eben verhinderte Hits, dass es eigentlich egal sein hätte müssen, wann diese Songs das Licht der Welt erblickten. Im vorliegenden Fall waren es die 80er Jahre und so passten diese…

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Song des Tages: Arbeit ist ein Sechsbuchstabenwort von Die Liga der gewöhnlichen Gentlemen

Song des Tages: Arbeit ist ein Sechsbuchstabenwort von Die Liga der gewöhnlichen Gentlemen

  Die Hamburger Band  Die Liga der gewöhnlichen Gentlemen war wieder fleißig und bringt am 15.01.2016 bei tapete records das neue Album „Rüttel mal am Käfig, die Affen sollen was machen“ heraus. Aus der dritten Veröffentlichung der Superpunk-Nachfolgeformation hören wir nun die erste Auskopplung „Arbeit ist ein Sechsbuchstabenwort“ als heutigen Song des Tages. Viel Spaß! (Beitragsfoto: Martin Morris)

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Robert Forster: Songs To Play – Album Review

Robert Forster: Songs To Play – Album Review

Der australische Songwriter-Magier Robert Forster ist zurück von Gérard Otremba Sieben sehr lange Jahre sind seit dem letzten Album von Robert Forster, The Evangelist, vergangen. Sehr lange Jahre für alle, die die Musik der Go-Betweens in Ehren halten und seit dem immer noch unfassbaren Tod von Grant McLennan im Jahre 2006 auf neue gemeinsame Songs der beiden australischen Feingeister verzichten müssen. In drei Songs von The Evangelist war Grant McLennan noch involviert, ein kleiner nicht…

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