Body Count: Carnivore – Albumreview

Body Count: Carnivore – Albumreview

Props an Body Count für das Lebenswerk sowie dieses Album Wenn irgend eine Welle, die vor gefühlten Äonen so mächtig wie eindrucksvoll begann, nach Jahren voller schwachbrüstiger Epigonen einfach nur noch nervt und durch ist, dann ist das der sogenannte Crossover der späten Achtziger, frühen Neunziger Jahre. Also der, den man auch Funk Metal nannte. RUN DMC mit Aerosmith, klar; Living Colour, Suicidal Tendencies, der „Judgement Night“-Soundtrack…geiler Scheiß, fürwahr. Aber dann: H-Blockx, Guano Apes, Clawfinger…

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Ozzy Osbourne: Ordinary Man – Albumreview

Ozzy Osbourne: Ordinary Man – Albumreview

Ein teils wehmütiges und nach Abschied klingendes Album von Ozzy Osbourne Zehn Jahre nach Erscheinen des letzten Albums unter seinem Namen und nach der exzessiven Zu-Grab-Tragung der von ihm mitgegründeten Heavy-Metal-Pioniere Black Sabbath veröffentlicht Ozzy Osbourne an diesem Freitag „Ordinary Man“ — das insgesamt zwölfte seit 1980. Eine selbstreflektierende, teilweise wehmütige Platte sowie eine, die an vielen Stellen nach Abschied klingt. Nicht verwunderlich bei einem 71jährigen, der inzwischen an Parkinson leidet, eine Nackenoperation noch nicht…

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Deichkind: Wer sagt denn das? – Albumreview

Deichkind: Wer sagt denn das? – Albumreview

Deichkind verbinden auch auf Album Nr. 7 wieder Party mit Politik. So bissig wie diesmal waren sie aber noch nie Electro und Rap ist das Label. Dabei lassen sich Deichkind mit diesen Kategorien allein nicht mal annähernd erfassen. Kryptik Joe, Porky, La Perla und Co. haben einen ganz eigenen Abenteuerspielplatz abgesteckt. Und alle eingeladen, mitzuspielen. „Wer sagt denn das?“ heißt Album Nr. 7 und es ist die nächste Abrissparty mit Chaos, Exzess und Vollrausch. Aber…

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K.Flay: Sister – Song des Tages

K.Flay: Sister – Song des Tages

Neues K.Flay-Album soeben erschienen „Sister“ von K.Flay heißt der heutige Song des Tages bei Sounds & Books. „Sister“ befindet sich auf dem am 12.07.2019 bei Night Street / Interscope Records veröffentlichten Album „Solutions“ der amerikanischen Sängerin. Konsequent geht die Multiinstrumentalistin und Produzentin ihren eingeschlagenen, zuletzt auf „Every Where Is Some Where“ verfolgten Weg zwischen Indie-Pop-Rock und Rap weiter. Im Herbst ist sie zudem an folgenden Terminen live in Deutschland zu bewundern: 29.10.19 — Kulturkirche (Köln)31.10.19…

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Fatoni: Andorra – Albumreview

Fatoni: Andorra – Albumreview

Facettenreiches Selbstportrait des Rappers Fatoni Als Fatoni 2000 mit dem Rappen anfing, war Cro zehn Jahre alt und Kollegah zog noch Malwettbewerbe dem Battlerap vor. Als Fatoni 2015 das erste Mal in den Charts landete, hatte Cro schon allein in Deutschland zehn Platin-Schallplatten gesammelt und Kollegah knackte mit King gerade alle Verkaufsrekorde. So lässig Fatoni von einer ganzen Rapper-Generation überholt wurde, so entspannt grüßt er nun wieder von der Überholspur – nicht chart-technisch, aber mit…

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Die Goldenen Zitronen: More Than A Feeling

Die Goldenen Zitronen: More Than A Feeling

Die Goldenen Zitronen haben immer noch etwas zu sagen Die jung gebliebenen erinnern sich noch gut an „Am Tag, als Thomas Anders starb“. Ein „skandalträchtiger“ Mini-Hit für Die Goldenen Zitronen Mitte der 80er-Jahre, und Menschen der Gegenbewegung hatten endlich einen Song auf den Lippen, um die Anhänger der meistgehassten Band der damaligen Dekade (Modern Talking) ärgern zu können. Der Klassiker von The Band – Deutschland kannte den Song seit den frühen 70ern in der Version…

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The toten Crackhuren im Kofferraum: Jobcenterfotzen

The toten Crackhuren im Kofferraum: Jobcenterfotzen

Neuen Album von The toten Crackhuren im Kofferraum erscheint im Februar 2019 Mit „Jobcenterfotzen“, dem heutigen Song des Tages bei Sounds & Books, kündigen The toten Crackhuren im Kofferraum ihr neues Album „bitchlifecrisis“ an, das am 01.02.2019 erscheinen wird. „Jobcenterfotzen“ is das erste Lebenszeichen der Berliner Frauencombo (und nach eigenem Verständnis mehr Selbsthilfegruppe und psychosoziales Experiment) nach fünf Jahren, als ihr damals zweites Album Mama ich blute erschien. Ihrem NDW-Electro-Rap-Punk sind sich die Crackhuren treu…

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Alligatoah: Schlaftabletten, Rotwein V – Albumreview

Alligatoah: Schlaftabletten, Rotwein V – Albumreview

Das Chaos als Konzept bei Alligatoah Viel hat sich bei Alligatoah verändert seit dem letzten Schlaftabletten-Rotwein-Mixtape. Nachdem der Rapper in den ersten Jahren seiner Karriere vier dieser Songsammlungen veröffentlicht hatte, konzentrierte er sich in den letzten sieben Jahren auf andere Dinge. Dabei wurde er vom Untergrund-Rapper zum Mainstream-Act. Sowohl mit Trailerpark als auch alleine stand er bereits an der Spitze der Charts, spielt auf den größten Bühnen Deutschlands und hat mittlerweile einige Gold- und Platin-Schallplatten…

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Moop Mama: Ich – Album Review

Moop Mama: Ich – Album Review

Nicht mehr nur die eingängige Bläserwucht Blech und Rap: Dass diese Kombination großartig funktioniert, beweist Moop Mama schon seit fast zehn Jahren. Mit „Ich“ bringt die selbsternannte Urban-Brass-Band nun ihr viertes Studioalbum heraus und liefert damit ihr bisher stärkstes Werk ab. Dass Moop Mama die wuchtigen Party-Hymnen beherrscht, ist schon lange bekannt – auf „Ich“ funktioniert aber fast alles von Brass-Party über modernem Turn-Up bis zu den ruhigeren Tönen. Ohrwurmgarantie bei Moop Mama Die erste…

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