Sleaford Mods: English Tapas – Album Review

Sleaford Mods: English Tapas – Album Review

Minimalisten-Punk mit Flaschenbier und Laptop Punks, Hip-Hopper, Prolls und Hipster: Sleaford Mods haben Anhänger aus ganz verschiedenen Subkulturen. Ihr Erfolgsrezept ist schlicht. Auf einen brachialen und kantigen Sound feuert Sänger Jason Williamson wortgewaltig seinen Frust ins Mikro. Immer mit geballter Faust und geschwollener Halsschlagader. Mit Flaschenbier und Laptop. Minimalisten-Punk also. Aber mit maximaler Wirkung. Wie Rattenfänger zieht das Duo aus Nottingham über die Dörfer und sammelt Seelen ein. Neun Alben und drei EPs in zehn…

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The Clash: The Clash – Vinyl Album Review

The Clash: The Clash – Vinyl Album Review

Das wütende Debütalbum von The Clash als Vinyl-Reissue von Gérard Otremba „He’s in love with rock’n’roll / He’s in love with getting stoned / He’s in love with Janie Jones / But he don’t like his boring job.“ Ob diese Textzeilen die Jugendlichen von heute mit der selbigen Vehemenz träfen, wie vor 39 Jahren? Es bleibt zu hoffen. Es sind die Eingangsverse des Eröffnungssongs „Janie Jones“ vom selbstbetitelten Debütalbum der britischen Punk-Rock-Band The Clash, das…

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Gurr: In My Head – Album Review

Gurr: In My Head – Album Review

Garagen-Rock, Punk und New Wave des Berliner Damen-Duos von Gérard Otremba Wenn zwei beste Freundinnen beschließen, eine Band zu gründen, kommt dabei manchmal auch etwas richtig Gutes heraus. So geschehen mit Andreya Casablanca und Laura Lee, die vor vier Jahren die Band Gurr auf die Beine stellten. Sie lernten sich in einer „American Studies“-Klasse in Berlin kennen, verbrachten einige Zeit gemeinsam in Amerika und debütieren nun mit dem Album In My Head. Eine eigene Bezeichnung…

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Song des Tages: Adore von Don’t Kill The Octopus

Song des Tages: Adore von Don’t Kill The Octopus

  Der Song des Tages, heute aus der Reihe „support your local heroes“. Denn in Hamburg ist die Band Don’t Kill The Octopus zu Hause und aus ihrem Debütalbum  Come On hören wir den Song „Adore“. Nach eigenen Angaben machen Don’t Kill The Octopus Indie-Ponk, also eine lustige Mischung aus Indie, Pop und Punk. Viel Spaß also mit Don’t Kill The Octopus und „Adore“ (Beitragsbild: Pressefoto). Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung…

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Das Reeperbahnfestival 2016: Erster Tag – Konzertreview

Das Reeperbahnfestival 2016: Erster Tag – Konzertreview

Mit Lilly Among Clouds, Deerborn, Fil Bo Riva und Gurr Text und Fotos von Gérard Otremba Unlängst hatten wir bereits Lilly Among Clouds im Programm von Sounds & Books, als die junge Songwriterin im Juli bei den Knust Accoustics auf dem Lattenplatz auftrat. Dort herrscht bekanntlich eine ruhige, familiäre Atmosphäre, der Sound gedämpft und reduziert. Während ihres Auftritts beim diesjährigen Reeperbahnfestival im Imperial Theater wird die junge Sängerin und Pianistin Lilly Brüchner wiederum von zwei…

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Die Top-Ten-Songs von The Clash

Die Top-Ten-Songs von The Clash

  Vor 40 Jahren begann der kurze Siegeszug des Punk. Eine der prägendsten Bands dieser Phase war zweifellos die britsche Formation The Clash. Die Gruppe um Sänger und Gitarrist Joe Strummer verkörperte politisches Bewusstsein, verband die Anarchie des Punk mit der rohen Kraft des Rock, setzte auf Reggae und Dub und katapultierte sich mit einigen unvergessenen Songs in den Musik-Olymp.  Sounds & Books-Mitarbeiter Sebastian Meißner und ich haben zum runden Gründungsgeburtstag von The Clash jeweils…

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Ramones: Ramones – 40th Anniversay Edition-Album Review

Ramones: Ramones – 40th Anniversay Edition-Album Review

Das markerschütternde Debütalbum der Ramones in der Geburtstagsausgabe von Gérard Otremba Im April 1976 traten die Ramones die Revolution los, die im New Yorker Underground bereits zwei, drei Jahre köchelte. Das selbstbetitelte Debütalbum von Joey, Johnny, Dee Dee und Tommy Ramone war ein Schlag ins Gesicht aller prätentiöser und die Siebziger dominierenden Prog-Rock-Institutionen. Das New Yorker Quartett gab dem Rock’n’Roll das Gesicht mit den einfachsten Mitteln zurück und ließ Kritiker und DJs zunächst zumeist etwas…

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Joe McMahon: Another Life – Album Review

Joe McMahon: Another Life – Album Review

It all went well oder Alles wird gut. von Christin Feldmann Aha, aus Münster also kommt Joe McMahon, erfährt der Interessierte, wenn er ihn zu seiner ersten Soloplatte Another Life googled. Klingt aber sehr amerikanisch, irgendwie, erkennt man dann in Folge beim ersten Hören der CD. Und ganz Recht. Joe McMahon migrierte vor einigen Jahren aus Massachusetts/USA kommend nach Münster/Westfalen. Warum dieser unspannende Wechsel in die „ Kleinstadt“-Idylle? Na klar, wegen einer Frau. Und diese…

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Jeff The Brotherhood: Zone – Album Review

Jeff The Brotherhood: Zone – Album Review

Geschwisterliebe von Sebastian Meißner 70s Hardrock, 80s Punk, 90s Grunge und eine Prise Pop-Melodien: Der Soundcocktail von Jeff The Brotherhood aus Nashville ist vielfältig im Geschmack. Seit 2001 begeistern die Brüder Jake und Jamin Orall damit eine kleine, aber glückliche Fangemeinde. Auch mit dem neuen Album „Zone“ wird die Band wohl kaum den Sprung auf die ganz großen Bühnen schaffen. Nicht, dass die Songs der Platte die Anerkennung nicht verdient hätten. Im Gegenteil: „Zone“, das…

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Tygapuss und Few Dollars More live in Hamburg – Konzertreview

Tygapuss und Few Dollars More live in Hamburg – Konzertreview

Indie-Garagen-Rock aus Bremen und Heavy-Blues-Rock aus Norwegen im Freundlich + Kompetent von Gérard Otremba Mit ihrem Ohrwurm-Hit „He’s Savage Like An Animal“, der bei Sounds & Books bereits zum Song des Tages gekürt worden ist, Air Play in den USA erhalten und in schottischen Clubs als Tanzfeger eingeschlagen hat, beginnt die in Bremen beheimatete Band Tygapuss das Konzert am 20.08.2016 in der Hamburger Bar Freundlich + Kompetent. Schnell, kurz, knackig und ohne viel Schnörkel präsentiert…

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