Charlotte Brandi: The Magician

Charlotte Brandi: The Magician

Charlotte Brandi liebt Pop in großen Dimensionen Nach einem knappen Jahrzehnt als Mitglied des Duos Me And The Drummer ist nun die Solokarriere von Sängerin, Gitarristin und Pianistin Charlotte Brandi angebrochen. Nach etlichen Singles, diversen EPs und zwei Platten mit Me And The Drummer war 2018 Schluss mit dem Bandprojekt. Schluss auch für Charlotte Brandi mit dem kultigen Indie-Dream-Pop. Doch geträumt werden darf beim Hören von The Magician ebenfalls. Geträumt mit ausnehmend schönem und geschmeidigem…

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Norah Jones: Live At Ronnie Scott’s Jazz Club – Ein Augen- und Hörschmaus

Norah Jones: Live At Ronnie Scott’s Jazz Club – Ein Augen- und Hörschmaus

Norah Jones im Londoner Jazzclub, ganz nah und unverfälscht Als die Norah Jones 2002 mit „Come Away With Me“ ihr Albumdebüt veröffentlichte, überschlugen sich Kritiker und Fans. Neun Grammys krönten Jones‘ einnehmenden Stil zwischen Jazz, Folk, Blues und mädchenhafter Unschuldigkeit. Die Sängerin ist nun Ende 30 und auf dem Höhepunkt ihrer Karriere, wovon sich Fans und Bewunderer in ihrem Konzertfilm, aufgenommen im Londoner Jazzclub Ronnie Scott’s, überzeugen können. Die vier Performances, für die sich Jones die…

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Norah Jones: Day Breaks – Album Review

Norah Jones: Day Breaks – Album Review

Norah Jones kehrt zu ihren Jazz-Wurzeln zurück von Gérard Otremba Als Norah Jones im Jahre 2002 mit Come Away With Me debütierte, traf die damals 23-jährige Sängerin einen gewissen Zeitgeist, fernab von Indie-Pop und Alternative-Rock. Ihr geschmeidiger und smoothiger Jazz-Pop stürmte mit Millionenverkäufen die weltweiten Charts, Jones erhielt fünf Grammys, ein neuer Weltstar war geboren. Zwei Jahre später erklomm das Zweitwerk Feels Like Home (genauso wie dessen Nachfolger Not To Late 2007) die Spitze der…

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Kat Edmonson: The Big Picture – Album Review

Genüsslicher Martini-Lounge-Jazz-Pop von Gérard Otremba Das Cover und alle anderen im Booklet vorhandenen Fotos assoziieren Blow Up, den cineastischen Geniestreich von Michelangelo Antonioni aus dem Jahre 1966. Und ähnlich wie die im Sixties-Look arrangierten Bilder, evoziert Kat Edmonson auf The Big Picture einen Hauch von

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Rebecca Bakken: Little Drop Of Poison – Album Review

Rebecca Bakken: Little Drop Of Poison – Album Review

Rebekka Bakken spielt Tom Waits-Songs in Bigband-Format von Gérard Otremba Die Musik der norwegischen Sängerin Rebekka Bakken lässt sich vielleicht am besten als Pop-Jazz beschreiben, anzusiedeln irgendwo zwischen Norah Jones, Katie Melua, Beverly Craven und Carole King. Samtweiche Stimme und angenehmes Easy Listening. Und nun trifft die Chanteuse ausgerechnet auf den wilden, verqueren Tom Waits. Begleitet von der Bigband des Hessischen Rundfunks nahm Rebekka Bakken 16 Waits-Songs auf und sie legt sich wirklich mächtig ins…

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JOHNA: Break The Silence – EP Review

Wunderschöne Folk-Pop-Songs der Kölner Band JOHNA von Gérard Otremba Ganz schön was los bei JOHNA. Die Kölner Band um Sängerin Nadine Krämer trat in jüngster Vergangenheit als Support für etliche namhafte Künstler auf, darunter Luxuslärm, Barcley James Harvest, Jennifer Rush, Nick Howard, Lissie und Sharon van Etten. Die Tourneen führten JOHNA über Europa bis hin in die USA und

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Norah Jones live im Hamburger Stadtpark

Norah Jones live im Hamburger Stadtpark

Sweet Baby Norah Jones  von Gérard Otremba Und keine lächelt so süß wie Norah Jones. Auch mit ihren 33 Jahren entzückt die Amerikanerin mit ihrem kindlich-koketten Charme. Die Tochter des indischen Sitar-Helden Ravi Shankar läßt während ihres Konzertes im Hamburger Stadtpark nicht die Diva raushängen, die gut 40 Millionen verkaufte Tonträger und neun gewonnene Grammys eventuell vermuten lassen könnten. Vielmehr gibt sie sich besonnen, schüchtern und zurückhaltend. Nie hat man das Gefühl, Norah Jones stünde…

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