André Kubiczek: Komm in den totgesagten Park und schau

André Kubiczek: Komm in den totgesagten Park und schau

André Kubiczek schickt seine Protagonisten in den Eskapismus In seinem letzten Roman verschlug es André Kubiczek ins Jahr 1985. In Skizze eines Sommers zeichnete der Berliner Schriftsteller die Jugendszene Potsdams jenes Jahres auf eine charmante und heiter-melancholische Weise ab, die in auf die Shortlist des Deutschen Buchpreises 2016 katapultierte. Jugendliche und ostdeutsche Gebiete spielen in Komm in den totgesagten Park und schau ebenfalls eine Rolle, von der unbeschwerten Atmosphäre  seines Vorgängers ist Kubiczeks achter Romans…

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Andreas Maier: Die Universität – Roman

Andreas Maier: Die Universität – Roman

Ein weiterer genialer Band aus Andreas Maiers „Ortsumgehung“-Saga Neben Peter Stamm, der dieses Jahr den auch bei Sounds & Books besprochenen, hervorragenden Roman Die sanfte Gleichgültigkeit der Welt veröffentlichte, gehört für mich auch Andreas Maier zu den Favoriten für die Verleihung des Deutschen Buchpreises. Mit Das Zimmer, dem Eröffnungsroman seiner auf elf Bände ausgelegten „Ortsumgehung“ befand sich Andreas Maier bereits 2010 auf der Longlist des inzwischen populärsten deutschen Literaturpreises, mit Die Universität ist der mittlerweile…

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Georg M. Oswald: Alle, die du liebst – Roman

Georg M. Oswald: Alle, die du liebst – Roman

  Ein wendungsreicher Vater-Sohn-Konflikt   Der Anwalt Hartmut Wilke ist ein Vorzeigekarrierist. Erfolgreiches Studium, Teilhaber einer Kanzlei, Ehefrau, drei Kinder, die ein oder andere Million auf dem Konto und seine wesentlich jüngere Assistentin als Geliebte. Mit Anfang fünfzig ist Wilke ein gemachter Mann, doch sein Kartenhaus bricht jäh zusammen. Er beichtet seiner Frau das Verhältnis, es folgt eine für Wilke teure Scheidung und weil seine Anwaltskanzlei auf einem zwielichtigen und am Rande der Legalität gebauten…

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Juli Zeh: Unterleuten – Roman

Juli Zeh: Unterleuten – Roman

Ein phänomenaler neuer Roman von Juli Zeh von Gérard Otremba Mit ihrem neuen Roman Unterleuten entwirft Juli Zeh ein grandioses Panoptikum unserer Zeit. Ein prachtvoller Gesellschaftsroman, ähnlich beeindruckend wie die Werke des zeitgenössischen amerikanischen Schriftstellers Jonathan Franzen. Bereits mit Spieltrieb hat Juli Zeh ihre Klasse und die Fähigkeit, den Nerv der Zeit zu treffen, gezeigt, mit Unterleuten verhält es sich nicht anders. Juli Zeh begibt sich in die Provinz, nach Unterleuten, einem fiktiven Dorf im…

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