Son Volt: Union – Albumreview

Son Volt: Union – Albumreview

Son Volt und die hohe Americana-Kunst Gemeinsam mit Songwriterkollege Jeff Tweedy gehörte Jay Farrar in den frühen 90er-Jahren der aufsehenerregenden Alternative-Country-Band Uncle Tupelo an. Obwohl eine schwer angesagte Americana-Formation, war für Jay Farrar nach nur wenigen Jahren Schluss. Tweedy gründete Wilco, Farrar machte mit Son Volt weiter. Während sich Wilco immer mehr zu einer der besten und wichtigsten Bands dieses Planeten entwickelte, die dann auch in Deutschland immerhin Hallen in einer Größenordnung von circa 2000-3000…

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Carson McHone: Carousel – Albumreview

Carson McHone: Carousel – Albumreview

Reifes Alt-Country-Songwriter-Album von Carson McHone Bei dem Namen Carson McHone erinnert man sich gerne zurück. An das Reeperbahn-Festival 2014, um genauer zu sein. Damals trat die amerikanische Songwriterin im Rahmen des „Austin-Texas-Abends“ in der mittlerweile leider geschlossenen Hasenschaukel auf. Carson McHone gehörte zu sechs in Austin, Texas, beheimateten KünstlerInnen, die ihre Songs an jenem denkwürdigen ersten Tag des Festivals auf Hamburgs berühmter Amüsiermeile im Herzen St. Paulis vortrugen. McHones Americana-Alt-Country-Folk blieb hängen und nach dem…

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Son Volt: Devil May Care – Song des Tages

Son Volt: Devil May Care – Song des Tages

Neue LP von Son Volt erscheint Ende März Mit „Devil May Care“, dem heutigen Song des Tages bei Sounds & Books, kündigen Son Volt ihr neues Album „Union“ an, das am 29. März bei Transmit Sound/Thirty Tigers erscheinen wird. Im gewohnten Country-/Blues-Gewand ergänzt um Folksounds, zurückgekehrt von E- zu herkömmlichen Akustikgitarrenklängen thematisieren die Musiker in den 13 Tracks gegenwärtige politische Probleme und stellen sich die Frage, inwiefern Musik bei der Lösung als Helfer fungieren kann….

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John Hiatt: The Eclipse Sessions – Albumreview

John Hiatt: The Eclipse Sessions – Albumreview

John Hiatt zeigt auch mit 66 Jahren seine ganze Klasse Es käme dann doch einem mittleren Wunder gleich, fände sich John Hiatt mal in den Top-Ten der Albumcharts in den USA oder in Deutschland wieder. Verdient hätte der 1952 in Indianapolis geborene Songwriter eine wesentlich größere Aufmerksamkeit allemal. Seit vielen Jahren bringt Hiatt Platten auf einem ähnlich gleich hohem Level heraus, und wenn schon keine Top-Ten-Platzierungen für seine Werke herausspringen, dann doch wenigstens die Aufnahme…

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John Hiatt: Cry To Me – Song des Tages

John Hiatt: Cry To Me – Song des Tages

Neues John Hiatt-Album im Oktober 2018 Mit „Cry To Me“, dem heutigen Song des Tages bei Sounds & Books, kündigt John Hiatt sein neues Album The Eclipse Sessions an, das am 12.10.2018 bei New West Records erscheinen wird. Es ist das erste Werk des 1952 in Indianapolis geborenen Songwriters seit dem für zwei Grammys nominierten Terms Of My Surrender von 2014. Eingespielt wurden die elf Songs von The Eclipse Sessions in Trio-Besetzung gemeinsam mit Bassist…

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Song des Tages: Desperate Ride von Markus Rill

Song des Tages: Desperate Ride von Markus Rill

  „Desperate Ride“ von Markus Rill heißt der heutige Song des Tages bei Sounds & Books. „Desperate Ride“ befindet sich auf dem neuen, im Januar bei Blue Rose Records veröffentlichten Album Getting Into Trouble des in Frankfurt geborenen Songwriters. Seit knapp über zwanzig Jahren fühlt sich der 48-jährige Markus Rill im Rock’n’Roll, Country, Folk und Blues pudelwohl und vermengt diese Genres scheinbar mühelos zu einem unmittelbaren, organischen und stilechten Americana-Mix. So auch auf Getting Into…

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Willie Nelson: Last Man Standing – Album Review

Willie Nelson: Last Man Standing – Album Review

Würdiges Willie Nelson-Alterswerk, pünktlich zum 85. Geburtstag Er will es zwar nicht sein, wie er im Eingangsvers des Eröffnungstracks mitteilt, aber wahrscheinlich ist Willie Nelson längst der „Last Man Standing“. So heißt auch das neue Album des am 29.04.1933 geborenen Songwriters. Pünktlich also zu seinem 85. Geburtstag beschenkt Nelson, wie könnte es anders sein, die Welt mit einer weiteren Platte. Man kann sie alle gar nicht mehr zählen, so groß ist der Albumoutput des immer…

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John Prine: The Tree Of Forgiveness – Album Review

John Prine: The Tree Of Forgiveness – Album Review

John Prine überzeugt mit einem optimistischen Alterswerk und stellt sich den Himmel vor Während des Entstehungsprozesses seines neuen Albums The Tree Of Forgiveness sagte John Prine, es werde wohl sein letztes sein. Man mag es ihm nicht verdenken, Prines Gesundheit hat in den letzten Jahren arg gelitten. Der 71-jährige, in Illinois aufgewachsene Songwriter musste bereits zwei Krebsoperationen über sich ergehen lassen, er gab nach der ersten Diagnose vor zwanzig Jahren das geliebte Rauchen auf, aber…

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George Ezra: Staying At Tamara’s – Album Review

George Ezra: Staying At Tamara’s – Album Review

Ein ausgelassenes, pathetisches und gefühlvolles neues George Ezra-Album Dieser Mann ist auf Erfolg programmiert. Dem britischen Songwriter George Ezra gelang bereits mit dem Debütalbum Wanted On Voyage der internationale Durchbruch. Im heimatlichen UK erreichte die Platte die Spitze der Albumcharts, auf dem kontinentalen Festland durchweg die Top-Ten, in den USA immerhin die Top-40. Auch seine Folk-Pop Single „Budapest“ stürmte in zahlreichen Ländern die Top-Ten, in Österreich gar auf Platz eins. Das alles ist vier Jahre…

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Darling West: While I Was Asleep – Album Review

Darling West: While I Was Asleep – Album Review

Country-Pop aus Norwegen Die dreiköpfige Band Darling West klingt beim ersten Hören erstmal so gar nicht, als würden sie aus norwegischen Gefilden stammen. Vielmehr siedelt man ihren Stil zunächst irgendwo zwischen Nashville und Texas an. Mit einem Blick auf die US-Top-100-Country-Charts hat die amerikanische Hörerschaft des Genres die Musiker wohl ebenfalls in ihr Herz geschlossen. Ihr zweites Album “Vinyl And A Heartache” brachte ihnen im Land der unbegrenzten Möglichkeiten den endgültigen Durchbruch. So tourten sie…

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