Son Volt: Union – Albumreview

Son Volt: Union – Albumreview

Son Volt und die hohe Americana-Kunst Gemeinsam mit Songwriterkollege Jeff Tweedy gehörte Jay Farrar in den frühen 90er-Jahren der aufsehenerregenden Alternative-Country-Band Uncle Tupelo an. Obwohl eine schwer angesagte Americana-Formation, war für Jay Farrar nach nur wenigen Jahren Schluss. Tweedy gründete Wilco, Farrar machte mit Son Volt weiter. Während sich Wilco immer mehr zu einer der besten und wichtigsten Bands dieses Planeten entwickelte, die dann auch in Deutschland immerhin Hallen in einer Größenordnung von circa 2000-3000…

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Nikki Lane: Highway Queen – Album Review

Nikki Lane: Highway Queen – Album Review

Queen of the road   Als Nikki Lane im Mai des vergangenen Jahres ihre erste Club-Tour durch Deutschland absolvierte, war das Interesse noch überschaubar. Viel zu wenig hatte man bis dato von der schlaksigen Amerikanerin gehört, die damals ihr zweites Album „All Or Nothin’“ promotete. Mit dem Release von „Highway Queen“ dürfte sich das schlagartig ändern. Die Arbeitertochter aus den Südstaaten – äußerlich Schneewittchen, innerlich Outlaw – hat darauf zehn erstklassige Songs versammelt, die ihr…

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Song des Tages: Bodo von Swutscher

Song des Tages: Bodo von Swutscher

  Mit ihrer „Rhener Romantik“ überzeugte die in der Nähe Hamburgs beheimatete Band Swutscher bereits im Juni mit einem Song des Tages bei Sounds & Books. Mit „Bodo“ hat die Americana-alternative-Country-Indie-Rock-Formation ein neues Stück aufgenommen. Ein legerer und melancholischer Flow begleitet den manisch-depressiven „Bodo“ zum heutigen Song des Tages. Viel Vergnügen mit „Bodo“ von Swutscher (Beitragsbild: Gérard Otremba).

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Spain: Carolina – Album Review

Spain: Carolina – Album Review

Josh Haden wird zum gestandenen Storyteller: Spains neues Album ist ihr bisher bestes von Sebastian Meißner Die Songs auf „Carolina“ erzählen von der Wirtschaftskrise in den 1930ern, vom Minenunglück in Farmington in den 1960ern oder von seiner Kindheit in Malibu. Josh Haden verarbeitet die Vergangenheit, wie sie seinen Großeltern begegnet ist. Große Geschehnisse spiegeln, gespiegelt im Schicksal des Einzelnen. Auch der Tod seines Vaters – des berühmten Jazzbassisten Charlie Haden – ist Teil dieser Vergangenheitsbewältigung….

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Freakwater: Scheherazade – Album Review

Freakwater: Scheherazade – Album Review

Alternative-Freak-Country mit den Damen Catherine Irwin und Janet Bean von Gérard Otremba Sie heulen wieder mit den Wölfen um die Wette. Das Alternative-Country-Duo Freakwater ist zurück. Ihre letzte gemeinsame Arbeit liegt nun auch schon wieder eine Dekade zurück (Thinking Of You… aus dem Jahre 2005), nun ist mit Scheherazade das achte Album von Catherine Irwin und Janet Bean erschienen, das erste ihrer Karriere bei Bloodshot Records. Zum ersten Mal verließen Irwin und Bean für eine…

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Ryan Adams live in Hamburg – Konzertreview

Ryan Adams live in Hamburg – Konzertreview

Ein berauschender Ryan Adams-Auftritt am 01.07.2015 im Hamburger Docks von Gérard Otremba Ryan Adams hat uns mit Heartbreaker, Gold und Cold Roses mindestens drei Meisterwerke geschenkt und glänzte mit vielen weiteren großartigen Alben. Sein Alternative-Country-Americana-Rock’n’Roll huldigt immer den ganz

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Tweedy: Sukierae – Album Review

Tweedy: Sukierae – Album Review

Wie könnte es anders sein: Ein fesselndes Solo-Album von Wilco-Kopf Jeff Tweedy von Gérard Otremba Mit Uncle Tupelo kümmerte sich Jeff Tweedy in den frühen 90ern herzergreifend um den Alternative-Country, danach in der Frühphase von Wilco ebenso, bevor er mit den Wilco-Alben Summerteeth, Yankee Hotel Foxtrott, A Ghost Is Born, Sky Blue Sky und zuletzt The Whole Love in den Rock-Pop-Olymp

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Ryan Adams: Ryan Adams – Album Review

Ryan Adams: Ryan Adams – Album Review

Ryan Adams rockt wieder von Gérard Otremba Als Sänger von Whiskeytown sorge Ryan Adams bereits für Furore im Alternative-Country-Genre, sein Solo-Debüt Heartbreaker aus dem Jahr 2000 sowie das nur ein Jahr später erschienene Gold hievten den 1974 in Jacksonville, North Carolina, geborenen Songwriter in den Status eines musikalischen

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Bobby Bare Jr.: Undefeated – Album Review

Eine coole und nerdige Mischung aus Indie-Rock und Alternative Country von Gérard Otremba Bobby Bare JR. ist ein in Nashville, Tennessee, lebender Alternative-Country-Musiker, der schon in jungen Jahren für den Grammy nominiert war. Der 1966 geborene Bobby Jr. sang den Song „Daddy What If“ im Duett mit seinem Vater, dem Country- und Western-Sänger Bobby Bare Sr., den Preis gewannen dann aber

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