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17. Juni 2026
Eels: Cap In Hand – Song des Tages
18. Juni 2026Mit „Solitude“ liefert Stu Larsen den Soundtrack für entspannte Stunden. Große Überraschungen oder echte Ohrwürmer sollte man dabei allerdings nicht erwarten.
von Mia Lada-Klein
Manche Musiker schreiben ein Album im Studio. Stu Larsen geht lieber einen Schritt weiter und macht daraus gleich ein Jahresprojekt. Für sein viertes Album „Solitude“ reiste der australische Singer-Songwriter 2024 jeden Monat an einen anderen Ort, schrieb dort einen Song und hielt die Entstehung zusätzlich auf Video fest. Die Reise führte ihn durch Neuseeland, Australien, Indonesien, Europa sowie Nord- und Südamerika. Zwölf Orte, zwölf Songs, ein Album.
Das klingt nach einem ambitionierten Konzept. Die gute Nachricht: Man hört dem Album diese Entschleunigung tatsächlich an. Die schlechte Nachricht, je nach Geschmack: Man
hört dem Album diese Entschleunigung tatsächlich an.
Stu Larsen: Viel Ruhe, viel Akustik, viel Mundharmonika
Den Auftakt macht „Misty Morning“. Akustische Gitarre, Mundharmonika und eine entspannte Singer-Songwriter-Stimmung bestimmen den Song. Hektik hat hier Hausverbot. Auch „Xanadu“ bleibt dieser Linie treu. Stu Larsen setzt definitiv auf Zurückhaltung. Wer nach dem ersten Song auf einen plötzlichen Stilbruch hofft, kann diese Hoffnung direkt wieder einpacken.
Mit „Shelter“ kommt zusätzlich ein Klavier ins Spiel, aber ohne die grundsätzliche R…





