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8. Mai 2026Edle Songwriter-Soul-Pop-Perlen präsentierte Sophie Auster bei ihrem Konzert im Hamburger Nochtspeicher
Text von Gérard Otremba, Fotos von Wanja Wiese
Vor fast genau einem Jahr erschien mit „Milk For Ulcers“ das aktuelle Album von Sophie Auster, über das die amerikanische Songwriterin in einem Interview mit Sounds & Books Rede und Antwort stand. Und weil die anschließende Deutschland-Tour wohl allen Beteiligten so viel Spaß bereitet hat, kommt es in diesem Jahr zu einem Nachschlag. Am 07.05.2026 trat Sophie Auster mit ihrer dreiköpfigen Band, bestehend aus Keyboarderin und Sängerin Malou Madi, Gitarrist und Bassist Erez Frank und Schlagzeuger Chris Farr, wie schon im Vorjahr erneut im Hamburger Nochtspeicher auf.
Berührende Songs von Sophie Auster
Ohne Support-Act ging es direkt mit der
New Yorker Songwriterin und Schauspielerin los, die den Abend mit „Hey Girlfriend“ eröffnete, das Hamburger Publikum begrüßte und „Look What You’re Doing“ folgen ließ. In dem insgesamt gut 75 Minuten dauernden Konzert standen nach wie vor die Songs von „Milk For Ulcers“ im Mittelpunkt, die Sophie Auster mit ausgeprägter, aber nie übertriebener Mimik vortrug. Songs wie „Man Like You“ oder das an Van Morrison erinnernde „Whole Life Dreaming“ sind natürlich sehr edle Songwriter-Soul-Pop-Perlen, aber auch das so traurige „Don’t Ask Me What I Do“ oder „Let’s Get Lost“ berührten zutiefst. Vor dem ihrem 2024 verstorbenen Vater Paul Auster gewidmeten „Blue Team“ holte die 38-Jährige kurz aus und erzählte von den Todesfällen in ihrem Umfeld – 2022 verstarb auch ihr Halbbruder Daniel – sowie dem Umstand, kurz vor Austers Ableben Mutter geworden zu sein. Krasse und hochemoti…




