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24. September 2025Mitreißender Indie-Folk-Pop aus Down Under: Sons Of The East schließen ihre Deutschland-Tour im Hamburger Mojo Club ab.
Text von Gérard Otremba, Fotos von Niko Schmuck
Die Nachwirkungen des Reeperbahn Festivals (Sounds & Books berichtete) nagten noch am Körper des Schreibers. Schlafentzug und andere Verschleißerscheinungen waren noch deutlich ausgeprägt, als ich mich am 23.09.2025 wieder auf der Reeperbahn einfand. Im Mojo Club gastierten Sons Of The East zu ihrem nach Darmstadt, Stuttgart, München, Berlin, Köln, Hannover und Bremen letzten Deutschland-Konzert ihrer „Sons“-Welt-Tour. „Sons“ heißt auch das zweite, Ende Juni dieses Jahres veröffentlichte und von Sounds & Books besprochene Album der australischen Folk-Pop-Band, bestehend aus Sänger und Gitarrist Jack Rollins, Sänger und Keyboarder Nic Johnston sowie
Banjo- und Gitarrenspieler Daniel Wallage, live um Bass und Schlagzeug erweitert.
Matthew Mole als Support von Sons Of The East
Bevor das Quintett aus Sydney die Bühne des voll besetzten Mojo betrat, sorgte Matthew Mole als Solo-Support für mächtig viel Stimmung. Der aus Südafrika stammende Songwriter entpuppte sich als ein überaus angenehmer, freundlicher, gut gelaunter und sympathischer Zeitgenosse, der sich x-fach beim tollen Hamburger Publikum bedankte, das bereits beim Opener „I‘m With You“ fleißig mitklatschte und mitsang und in den drei Damen neben mir wohl den inoffiziellen Hamburger Matthew-Mole-Fanclub offenbarte. Zwischen Mole und dem Mojo-Publikum entstand eine sehr herzliche Verbindung. Und dass die Hamburger von allen seinen Support-Shows diejenigen mit dem besten Gesang waren, nahmen wir ihm sofort ab. Ein ganz feines Vorprogramm war das.




