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22. September 2025
Ball Park Music live in Deutschland 2025
22. September 2025Ein Hauch The Cure, ein Spritzer The Strokes, eine ordentliche Prise Punk und fertig ist der unverwechselbare Sons-Sound.
von Mia Lada-Klein
Die belgischen Feuerstarter Sons melden sich mit ihrem neuen Album „Hallo“ zurück und das mit Ansage. Schon der Opener „Hallo“ macht deutlich: Es wird wütend, laut und gnadenlos aktuell. Die Band legt den Finger in die Wunde der ständigen Erreichbarkeit und der Hassliebe zu sozialen Medien, in denen jeder dem anderen blindlings folgt. Musikalisch kracht es gleich ordentlich: kräftige Gitarren, tighte Drums und ein Gesang, der angenehm rau in den Ohren hängen bleibt. Ein Start, der die Tür direkt mit voller Wucht auftritt.
Sons: Zwischen The Cure, The Strokes und einem Hauch Punk
Doch Sons können
mehr, als nur frontal angreifen. „Do My Thing“ zeigt eine andere Facette: ein Hybrid aus The Cure und The Strokes, durchzogen von 80er-Jahre-Hall und rotzigem Indie-Charme. Hier beweist die Band, dass sie längst mehr ist als eine Garagenband, auch wenn das Etikett ihnen noch manchmal angeheftet wird. Mit „All Gold“ kehrt der Punk zurück: ein Song über Oberflächlichkeit, über das Festhalten am eigenen „Glanz“ und die Frage, ob dieser überhaupt etwas wert ist. Die Lyrics sind bissig und hinterfragen eine Gesellschaft, die ständig feiern will, ohne wirklich zu reflektieren. „I’m Tired“ wiederum schaltet in einen düsteren Modus: verzweifelt, bedrückend, fast wie aus einem feuchten Keller heraus gespielt. Hier geht es um Erschöpfung, Fluchtreflexe und das Gefühl, die Kontr…





