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16. März 2026Die Hallen werden größer, die Wucht bleibt: Die Sleaford Mods sind immer noch ein Ereignis
Text von Sebastian Meißner, Fotos von Vivien von Glischinski
Es wird ordentlich gefeilscht und getrickst an diesem Sonntagabend vor der Großen Freiheit 36. Viele Kurzentschlossene wollen noch irgendwie Zugang zum ausverkauften Konzert der Sleaford Mods haben. Vor wenigen Jahren noch hat das Duo aus Nottingham im Pudel Club unten am Hafen gespielt. Heute sind selbst die 1500er-Hallen zu klein. Und die spannende Frage ist: Schaffen es Jason Williamson und Andrew Robert Lindsay Fearn, die gewohnte Wucht und Energie auch über größere Distanzen zu entfalten? Die kurze Antwort lautet:
Ja, schaffen sie.
Energie in neuem Bühnenbild
Aber von vorne: Nach dem Auftritt der Alternative-Punk-Rock-Band Stayx kommen die beiden Electropunks pünktlich um 21 Uhr auf die Bühne und beginnen mit „The Unwrap“ vom neuen Album „The Demise Of Planet X“ ein Set, das Stücke aus allen Phasen des Duos beinhaltet. Der Sound ist sofort da, Jason Williamson Stimme zu Beginn leider zu leise (also zumindest weiter hinten), was sich aber schnell bessern wird. Anders als bei den Club-Shows der Vergangenheit haben die Sleaford Mods nun ein aufwendiges Bühnenbild, das dabei hilft, die Energie zu transportieren.
Williamson nutzt nun einen dreh- und höhenverstellbaren Mikroständer (und er tanzt unentwegt), Fearn hat seinen Laptop nun auf einem größeren Pult (mit „War Child“-Aufschrift) und tanzt ebenfalls pausenlos. Hi…




