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8. März 2026Party-Time in Hamburg: Die norwegische Musikerin Sigrid stellte die Songs ihres neuen Albums „There’s Always More That I Could Say“ vor
Text von Gérard Otremba, Fotos von Sarah Ismail
Die Sigrid-Songs bestechen ja nicht nur durch ihre Eingängigkeit, sondern auch durch die passende, radiotaugliche Länge von den guten alten drei Minuten (selten auch mal vier). Ihr aktuelles, drittes und von Sounds & Books besprochenes Album „There’s Always More That I Could Say“ kommt bei zehn Titeln auf gerade einmal 31 Minuten. So schafft man ein prallgefülltes Konzertprogramm mit 23 Songs in knapp 90 Minuten. So wie Sigrid bei ihrem Auftritt am 07.03.2026 in der Hamburger Georg-Elser-Halle. Disco-Power-Pop-Rock satt
gab es also in der Halle ganz oben im Bunker neben dem Stadion des FC St. Pauli. Mit ihrer vierköpfigen Band (Schlagzeug, Keyboard, Gitarre, Bass/Keys) heizte die 29-jährige Norwegerin den gut 1500 Besuchern ordentlich ein.
Blondie-Power
Die wurden im Vorprogramm von der großartigen Stimme der irischen Songwriterin Nell Mescal verwöhnt. Die in Begleitung zweier Mitmusiker an Gitarre und Violine einige ganz zauberhafte Folk-Pop-Songs sang, bevor um 21 Uhr eine gutgelaunte und vom ersten Song an stets in Bewegung zwischen Tanzen und Hüpfen befindliche Sigrid Solbakk Raabe die Bühne stürmte. Bereits beim Opener „I’ll Always Be Your Girl“ klatschten alle mit, „Burning Bridges“ hatte Blondie-Power und „Kiss The Sky“ endete mit einem Gitarrensolo. Ein starker Konzertauftakt. Abgesehen von zwei kurzen Ansagen konzentrierte sich Sigrid auf ihren Gesang und reihte unerschrocken und volle…




