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4. Februar 2026Schramm haucht dem Indie-Post-Punk-Wave auf seiner neuen EP „Something Smelling Funny“ Seele ein
von Gérard Otremba
Wie hatten bereits 2022 auf die damalige Schramm-Debüt-EP „I Made This For Myself (I Didn’t Make It For You)” hingewiesen. Teilweise von den Strokes inspirierte Indie-Disco-Rock-Post-Punk-Tracks gab es vom aus Wuppertal stammenden Musiker zu hören, der im vergangenen Jahr als Support von Isolation Berlin im Hamburger Knust wieder unsere Aufmerksamkeit auf sich zog (Sounds & Books berichtete). Nun steht mit „Something Smelling Funny“ die nächste EP am Start. Schramm, mittlerweile in Berlin zu Hause, geht seinen
eingeschlagenen Weg noch konsequenter weiter. Der Fokus liegt auf Post-Punk, Wave, Pop und Indie-Rock mit englischen und deutschen Texten. Rhythmen, die einen sofort auf die Tanzfläche zitieren. Wie im treibenden, vor Dynamik nur so berstenden und von S&B zum Song des Tages gekürten „Nicht berührt“, in dem der songwriter der Teilnahmslosigkeit inmitten zahlreicher Katastrophen nachspürt.
Der Schramm-Kosmos
Nicht minder eindrucksvoll das um Einsamkeit und Isolation kreisende „Tage schmelzen“. Die Traurigkeit der frühen The Cure klingt an. Sehr viel Wave, tanzbar, klar, aber auch unendlich viel Melancholie schwingt im Sound mit. Texte und Musik gehen Hand in Hand auf „Something Smelly Funny“, die Hörer tauchen tief hinab in den Schramm-Kosmos. Bereits der Opener „Lies“ mit seinem indiepoppigen Clubsound gibt die Richtung vor. Im Te…




