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24. Februar 2026Die Schweizer Songwriterin Pina Palau mit einem feinen Album zwischen Indie-Rock und Americana
von Gérard Otremba
Pina Palau gehört zwar vielleicht zu den Geheimtipps dieser Welt, bei Sounds & Books aber keine Unbekannte, stellten wir sie doch bereits mit den Songs „Euphoria“ und „Something Casual“ vor. Beide Lieder befinden sich auf ihrem dritten Album „You Better Get Used To It“, zwei von neun neuen Songs, deren Entstehung im Schlafzimmer von Pina Palu begann und die im Butterama Studio oberhalb einer Autowerkstatt in Berlin mit befreundeten
Musikern vollendet worden sind. „Das industrielle Umfeld, nach den Sessions im Auto zu Old-School-Hip-Hop Pizza holen, es fühlte sich eher an, als wären wir in New York statt in Berlin“, beschreibt die Schweizer Songwriterin die Atmosphäre des Aufnahmeprozesses. „Ich habe gemerkt, dass ich noch mehr Zeit investieren möchte, um Beziehungen zu führen, Freundschaften, Liebe, das echte Leben“, so Pina Palau weiter, deren neue Songs ebendies thematisieren.
Pina Palau gelingt ein Spagat
Palau bewegt sich dabei stilsicher zwischen Americana-Folk und Indie-Rock. Die Pedal-Steel-Gitarre kommt häufig zum Einsatz, im abschließenden „Grandma’s Clothes“ in überaus wehmütiger Form, ein sowieso schon sehr sehnsüchtiges und herzergreifendes Lied. „Letter To The Editor“ klingt hingegen wie der beste Song, den Courtney Barnett nie geschrieben hat. Paulau gelingt ganz wunderbar der Spagat zwischen Folk-Intimität und Indie-Rock-Nachdruck. So platziert sie das hymnische „…




