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2. April 2026Nach zwei EPs nun das Debütalbum „Virgin Lake“ von Philine Sonny, die sich teilweise von einem Roman inspirieren ließ
von Gérard Otremba
Das Thema Philine Sonny verfolgen wir bei Sounds & Books auch schon etwas länger. Genauer gesagt seit ziemlich genau vier Jahren. Mit dem Song „People“ verwiesen wir auf ihre damals veröffentlichte erste EP „Lose Yourself“, ein Auftritt beim Reeperbahn Festival (Sounds & Books berichtete) samt Nominierung für den Anchor Award im gleichen Jahr war der nächste Schritt in der Karriere der aus Unna stammenden Songwriterin und auch die EP „Invader“ (2023) kündigten wir mit „Drugs“ als Song des Tages an.
Inspiriert von Benedict Wells
Auf dem nun erscheinenden und teilweise vom Coming-of-Age-Roman „Hard Land“ von Benedict Wells inspirierten Debütalbum „Virgin Lake“ verfolgen wir die
Selbstfindung von Philine Sonny, die im Album eine Art Momentaufnahme eines Heilungsprozesses sieht: „Ich wollte dieses Album schreiben, um mich selbst durch das Erwachsenwerden und das Überwinden der Vergangenheit zu führen … um zu erkennen, dass ja, Dinge besser werden – aber, dass echter Fortschritt Zeit braucht. Manche Menschen verändern sich, andere nicht; manche kommen zurück, manche nicht – und das ist auch nicht das Ende der Welt.“ Gleich 14 Tracks befinden sich auf „Virgin Lake“, das mit „The Band“ beginnt, einem dringlichen und treibenden Indie-Rock-Song, in dem die schon früher festgestellte Nähe zu The War On Drugs wieder spürbar wird.
Philine Sonny zwischen Sturm und Ruhe
Das nachfolgende „Outrun“ donnert noch stürmischer vorwärts, klingt schon in der Studioversion so, als ob sich The Gaslight Anthem und Bruce Springsteen im Stadion getroffen hätten. Wir hören die wütende, auch etwas trotzige Philine Sonny: „Der Song ist ziemlich dir…





