Papercuts: Past Life Regression – Albumreview

Papercuts: Past Life Regression – Albumreview

Der amerikanische Songwriter Jason Quever, alias Papercuts, verwöhnt uns auf “Past Life Regression” mit Sixties-Westcoast-Indie-Pop

Sonnige Popmusik aus Kalifornien. Bereits bei diesem Gedanken geht einem zwangsläufig das Herz auf. In dieser Woche sorgt Jason Quever mit seinem Projekt Papercuts für eine wohlige musikalische Stimmungslage und den perfekten Eskapismus-Soundtrack in Pandemie- und Kriegszeiten. Seit 2004 veröffentlicht Quever als Papercuts Alben und trat auch als Produzent (Cass McCombs, Beach House) in Erscheinung. „Past Life Regression“ ist sein mittlerweile siebter Longplayer und der Nachfolger des 2018 erschienenen „Parallel Universe Blues“.

Ein Song schöner als der andere

Papercuts Past Life Regression Cover Labelman

Nachdem Jason Quever einige Jahre in Los Angeles verbracht hat, zog er wieder zurück nach San Francisco und begann kurz danach mit dem Schreiben am neuen Album. Die Instrumente spielte Quever fast im Alleingang ein. Lediglich Amy Marco begleitete ihn bei vier Stücken an den Backing Vocals und Schlagzeuger Will Halsey an zwei. Insgesamt zehn Songs hat der Songwriter und Multi-Instrumentalist für „Past Life Regression“ aufgenommen. Und ein Song schöner als der andere. Schon der Auftakt mit „Lodger“ könnte kaum verführerischer sein. Hypnotischer, zwischen Velvet Underground, The Mamas &  The Papas und den Byrds changierender, herrlicher Sixties-Space-Pop. Nicht weniger im Sixties-Pop verwurzelt und genauso schillernd, indes mit dem Dream-Pop kokettierend das anschließende „Sinister Smile“.

Ein Papercuts-Indie-Kult-Hit

Das Potential zum Indie-Kult-Hit besitzt das schwer an Belle & Sebastian erinnernde „I Want My Jacket Back“, das sich mühelos auf „The Boy With The Arab Strap“ der schottischen Indie-Twee-Pop-Wunderband wiederfinden könnte. Jason Quever verwöhnt uns mit seinem Sixties-Westcoast-Pop-Sound, der wundervolle Melodien hervorbringt und bei „Palm Sunday“ gar seine Türen für den Indie-Pop von Echo & The Bunnymen öffnet. Papercuts zeigt sich auf „Past Time Regression“ mal verspielt, mal verträumt und mal schwelgerisch. Ein überaus liebenswertes Album.

„Past Time Regression“ von Papercuts erscheint am 01.04.2022 bei Labelman / Slumberland Records.

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