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3. April 2025Drittes Album von Palila: Steht dem Hamburger Indie-Alternative-Rock-Trio mit „Children Will Be Furious“ der Durchbruch bevor?
von Gérard Otremba
Palila waren der geheime Gewinner des Rolling Stone Beach Festivals 2024 (Sounds & Books berichtete). Unter den Augen von Peter Doherty war das Hamburger Indie-Rock-Trio bereits im zweiten Slot des ersten Tages dran und fegte alles auf der „Alm“ weg, was nicht niet- und nagelfest war. Der Auftritt dürfte auch den Libertines-Frontmann überzeugt haben. Nun steht für Sänger und Gitarrist Matthias Schwettman, Bassist Christoph Kirchner und Schlagzeuger Sascha Krüger mit „Children Will Be Furious“ nach „Rock’n’Roll Sadness“ (2021) sowie dem von uns rezensierten „Mind My Mind“ (2023) die Veröffentlichung des dritten Albums in vier Jahren an.
Palila heben das Level
Klingt nach viel, ist viel und noch
viel mehr, bedenkt man, dass Songwriter Matthias Schwettmann sein Nebenprojekt Would in noch schnellerer Taktung füttert (und sein Elektro-Punk-Projekt Rotze am Leben hält). Da kommt man als geneigter Musikjournalist kaum mehr hinterher. Aber man muss konstatieren, dass in der Schwettmann-Masse auch unfassbar viel Klasse liegt. Und Palila heben das Level von Album zu Album. Natürlich bewegt sich das Hamburger Trio nach wie vor im Indie-Alternative-Rock-Genre, nach wie vor sind Einflüsse die 90er- und Nuller-Jahre maßgebend und immer noch kann man Bands wie Dinosaur Jr., Pixies, Built To Spill oder die Smashing Pumpkins als Referenz angeben. Und denkt man sich noch Neil Young in seiner Zusammenarbeit mit Pearl Jam („Mirror Ball“, 1995) dazu, hat man die Palila-Richtung gefunden. Wer möchte, entdeckt in „Back“ auch noch Spurenelemente von Black Sabbath.





