
Tedeschi Trucks Band & Leon Russell: Mad Dogs & Englishmen Revisited (Live At Lockn’)
9. September 2025
Die Höchste Eisenbahn: Wenn wir uns wieder sehen schreien wir uns wieder an
9. September 2025Kein Konzert zum Mitklatschen: Matt Berninger und seine Band huldigen beim Konzert in Hamburg der Melancholie
Text von Gérard Otremba, Fotos von Judith Scharf
Dann mal ohne The National. Nachdem wir über Konzerte von Matt Berningers Band in den Jahren 2014, 2019 und 2022 (jeweils im Stadtpark) sowie 2017 in der Elbphilharmonie berichtet haben, muss nun auch ein Artikel über einen Solo-Auftritt her. Schließlich hat ja Matt Berninger auch ein paar schöne Songs abseits seiner Stammband aufgenommen, 2020 auf „Serpentine Prison“ und dieses Jahr auf „Get Sunk“. Die Solo-Stücke Berningers klingen noch melancholischer als die mit The National, dementsprechend fällt auch der Abend am 08.09.2025 in Hamburg aus.
Ronboy und Matt Berninger
Pünktlich um 21 Uhr betreten Matt Berninger und seine vierköpfige Band, bestehend aus
Gitarrist Sean O’Brien, Bassist Garret Lang, Schlagzeuger Sterling Laws sowie Julia Laws an Keyboard und Backing Vocals, die Bühne der Großen Freiheit 36, um mit „No Love“, „Frozen Oranges“ und „Breaking Into Acting“ gleich mal drei „Get Sunk“-Songs in Folge zu spielen. Alle Anwesenden waren auch am neuen Album beteiligt, auch Julia Laws, die mit ihrem Bandprojekt Ronboy – einer Mischung aus sphärischem Songwriter-Pop und arty Indie-Rock – bereits für das Vorprogramm zuständig war und auch den Song „Disaster“ spielte. Darauf ist ein gewisser Matt Berninger zu hören und da dieser zufällig ganz in der Nähe war, durfte er seinen Spoken-Words-Gesangsteil direkt live singen. Hat man auch nicht häufig, so einen Gastauftritt des Hauptacts beim Support-Gig.
Mitklatschen unerwünscht
Matt Berninger wirkt ja immer mal wieder etwas zerstreut in seiner Rolle …




