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11. September 2025Mark William Lewis muss man mögen, dann kann man sich entspannt zurücklehnen wie bei einem Kumpel, der an einem trägen Freitagabend einfach vorbeischaut.
von Mia Lada-Klein
Mark William Lewis meldet sich zurück und nein, hier wird nicht der Lautstärkeregler bis zum Anschlag gedreht. Seine selbstbetitelte Platte „Mark William Lewis“ beginnt mit „Still Above“, das ganz geschmeidig in die Welt des Albums einführt. Leichte Urlaubs-Vibes treffen auf eine heulende Mundharmonika, die so klingt, als wollte sie aus der Ferne etwas rufen. Es ist ein Intro, das sofort Ruhe vermittelt.
Ein entschleunigter Sound von Mark William Lewis
Weiter geht es mit „Recent Future“, das noch
ruhiger und geschmeidiger wirkt. Die gesamte Platte scheint überhaupt auf einer Art Tempomat zu laufen, der die Geschwindigkeit drosselt. Die Klänge gleiten sanft dahin, laden zum Entspannen ein und lassen die Hektik des Alltags schnell vergessen. Hier wird bewiesen, dass Musik nicht immer nach vorne peitschen muss, um Wirkung zu entfalten.
Mit „Seventeen“ kommt die Akustikgitarre ins Spiel, leicht schläfrig und wunderbar „happy-sad“ im Indie-Sound. Hier werden Traum-Pop, Indie-Rock, Jazz, Folk und eine kleine Messerspitze experimentelle Klänge zu einem Sound gemixt, der genauso unberechenbar wie charmant ist. Auf dem Papier mag das wie ein wildes Durcheinander wirken, doch tatsächlich fügt sich alles zu einem lässig stimmigen, fast schon hypnotischen Ganzen zusammen. .
Ein Album für langsame Momente
Mark William Lewis zieht diese smoothe Linie auch die ganzen zwölf Tracks konsequent durch, bis zum letzten Song „Ecstatic Heads“. Dabei schlängelt sich…





