
Glass Eden: Between The Lines – Song des Tages
23. April 2026
Jerry Leger: Ticketverlosung
23. April 2026Mit seinem formidablen Quartett spielt Saxofonist Mark Turner mit „Patternmaster“ die nächste Großtat ein
Es gibt Musiker, deren Spiel man bewundert. Und es gibt solche, mit denen man ins Gespräch gerät. Mark Turner gehört eindeutig zur zweiten Kategorie. Sein Saxofonspiel ist wie das perfekte Gespräch. Mark Turner verfügt über all jene seltenen Qualitäten, die echte Kommunikation ausmachen: Er ist ein aufmerksamer Zuhörer, einer, der nicht nur das Gesagte erfasst, sondern auch das Gemeinte zwischen den Zeilen. Mit feinen Antennen nimmt er Impulse auf, ohne sich in den Vordergrund zu drängen. Er ist großzügig im Raumgeben, urteilt nicht vorschnell und begegnet jedem musikalischen Angebot mit
Offenheit. Gleichzeitig ist er hellwach, formt Gedanken weiter, schärft sie, macht sie eigen. In seinem Spiel blitzen Witz, Esprit und eine subtile Ironie auf. Er weiß, wann eine musikalische Pointe sitzt, wann eine Linie trägt – und vor allem: wann es genug ist. Mark Turner verwendet Klang, statt ihn zu verschwenden.
Mark Turner erhebt auf Patternmaster den Verzicht zum Prinzip
All das zeigt sich exemplarisch auf „Patternmaster“, seinem nunmehr vierten Album als Bandleader für ECM. Wieder versammelt er das Quartett mit Joe Martin am Bass, Jonathan Pinson am Schlagzeug und Jason Palmer an der Trompete – dieselbe Besetzung wie auf





