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15. September 2025Mit starken Songs und ehrlichen Texten geht Lola Young auf ihrem neuen Album den nächsten Schritt
von Sebastian Meißner
Erst letztes Jahr hat Lola Young mit „This Wasn’t Meant For You Anyway“ eines der aufregendsten Pop-Alben des laufenden Jahrzehnts veröffentlicht. Die Single „Messy“ wurde – auch dank der viralen Verbreitung auf TikTok durch prominente Persönlichkeiten wie Kylie Jenner und Sofia Richie – zu ihrer ersten No.1 in UK. Das Album hatte aber mehr zu bieten und war handwerklich und textlich ein Ausrufezeichen, die anschließende Tour ein Triumph.
Töte alle Spinnen
„I’m Only Fucking Myself“ setzt da nun nahtlos an. Überwiegend mit der
bestens eingespielten Tour-Band aufgenommen und gemeinsam mit Manuka und SOLOMONOPHONIC (Doja Cat, SZA) geschrieben und produziert, ist es die konsequente Weiterentwicklung einer musikalischen Idee, die sich jenseits von Genregrenzen und Stereotypen bewegt. Genau das ist das Spannende an Lola Young: Sie ist maximal eingängig, gleichzeitig aber alles andere als gefallsüchtig. Beispiele dafür gibt es auf ihrem neuen Album zuhauf. Die Ballade „Spiders“ zum Beispiel, schon bei der letzten Tour ein Highlight, ist augenscheinlich eine schlichte Nummer, bei näherer Betrachtung aber eine in solchen Formaten selten gehörte Offenheit.
„Please kill, kill all the spiders / ‚Cause they’re in our room, and with them I can’t sleep beside ya / Don’t say, don’t say a lie / ‚Cause I’ll see the truth behind your dark brown eyes / And then empty me right to the core / And suck me dry, suck me dry like you did before“. Musikalisch mixt Lola Young Pop mit Indierock und…





