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27. Februar 2026Nochmal die grandiosen „Revelation“-Songs live in Hamburg. Der kanadische Songwriter Leif Vollebekk mit seiner Band im Kent Club.
Text von Gérard Otremba, Fotos von Vivien von Glischinski
Seine Platte „Relevation“ war 2024 ein Großereignis. Sowohl auf meiner Liste der Alben des Jahres als auch in der Liste meines geschätzten Kollegen Werner Herpell fand sich das neue Leif-Vollebekk-Werk an der Spitze wieder. Oder auch: Songwriter-Pop von einem anderen Stern. Seine dazugehörige Tour führte den kanadischen Musiker im selben Jahr bereits ins Hamburger Knust (Sounds & Books berichtete). Nun gab es einen erfreulichen Nachschlag. Am 26.02.2026 gastierte Vollebekk mit seiner vierköpfigen Band (Bass, Keyboard, Schlagzeug, Backing Vocals) im Hamburger Kent Club und tauchte die Fans wieder tief in seinen grandiosen Musikkosmos.
Songs von meditativer Aura
Mit vielen traurigen Songs und dem Cover von Tom
Pettys „American Girl“, einem fröhlichen Lied in trauriger Version, stimmte zunächst Luke Sital-Singh, den wir bereits 2019 mit „Raise Well“ vorgestellt haben, die Besucher im vollen Kent Club gekonnt auf das Kommende ein. Im Mittelpunkt von Vollebekks Konzert standen erneut die Songs des „Revelation“-Albums, die er fast alle vortrug. Und wie schon im Oktober 2024 im Knust war es schlicht ein großes Vergnügen. Leif Vollebekk entzückte mit der ganzen Americana-Klaviatur, von Songwriter-Pop über Folk-Rock bis hin zu Blues, Rock’n’Roll und Country (und ein paar jazzige Piano-Einlagen gab es obendrauf). Songs wie dem Opener „Till I See You Again“, „Moondog“ oder „Mississippi“ umgab auch live eine meditative Aura, und während „Surfer’s Journal“ stand man nur noch ergriffen mit den Tränen kämpfend vor der Bühne.




