
MPC Lafote: Sabot – Song des Tages
7. Oktober 2024
The Magic Lantern: To Everything A Season
7. Oktober 2024Auf der Tour zu seinem jüngst erschienenen Album „Revelation“ trat der kanadische Songwriter Leif Vollebekk im Hamburger Knust auf
Text von Gérard Otremba, Fotos von Sarah Ismail
Dass die Streicher vom Budapest Scoring Orchestra nicht live gespielt werden würden, war im Vorfeld klar. Trotzdem entschuldigte sich Leif Vollebekk vor „Surfer’s Journal“ mehr oder weniger, diese Aufführung nicht ermöglichen zu können. Auf der unlängst erschienenen Album „Revelation“ veredeln Vollebekks ungarische Kollegen neben „Surfer’s Journal“, noch „Sunset Boulevard Expedition“, „Mississippi“ und „Rock And Roll“. Obwohl also die Streicher am 06.10.2024 aus dem Keyboard ins vollbesetzte Knust wehten, entstand bei „Surfer’s Journal“ eine so feierliche Stimmung, wie es der Song verdient und einfordert. Überhaupt hat sich Leif Vollebekk mit „Revelation“ ein eigenes Denkmal gebaut, denn darauf befinden sich seine bis dato
besten Songs und das Album wächst einem zudem bei jedem Hördurchgang immer mehr ans Herz.
Leif Vollebekk und seine formidable Band
Diesen Eindruck bestätigte das Konzert des kanadischen Songwriters, der sehr salopp gekleidet und mit seinem Bart ein wenig an Alan Rickman als Sheriff von Nottingham in der „Robin Hood“-Verfilmung mit Kevin Costner erinnerte und fast alle „Revelation“-Stücke mit seiner formidablen Band, bestehend aus Keyboarder Parker Shper, Bassist Michael Felber und Schlagzeuger Olivier Fairfield (zudem noch weibliche Begleitung an den Backing Vocals bei den ersten beiden Songs), an diesem von Conner Youngblood mit einigen sehr schönen, schwebenden, dreamy Indie-Pop-Tracks eröffneten Abend spielte. Vollebekk selbst wechselte von Piano zur Gitarre, gelegentlich sogar während einzelner Songs und manchmal mehr oder weniger beide Instrumente parallel spielend.




