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24. September 2025Die Sounds-&-Books-Reviews zu den am 26.09.2026 erscheinenden Alben von Olivia Dean, Amanda Shires und Laura-Mary Carter
von Gérard Otremba
In der neuen Ausgabe unserer „Kurz und gut“-Rubrik stelle ich euch drei tolle Alben von drei unterschiedlichen Musikerinnen vor. Die neue britische Soul-Queen Olivia Dean veröffentlicht ihr Zweitwerk, ihre amerikanische Kollegin Amanda ist bei Album Nummer 8 angekommen und Blood-Red-Shoes-Sängerin- und Gitarristin Laura-Mary Carter freut sich auf ihr Solo-Debüt.
Olivia Dean: The Art Of Loving
Zwei Jahre nach ihrem Debütalbum „Messy“ kehrt Olivia Dean mit „The Art Of Loving“ zurück. Die 26-jährige Britin ging mit dem Erstlingswerk in ihrer Heimat gleich mal bis auf Platz 4 steil. Nominierungen für den Mercury Prize sowie die BRIT Awards folgten. Für den Nachfolger „The Art Of Loving“ sollte Olivia Dean dann die Preise auch gewinnen. Ihr Neo-Soul wirkt noch eleganter und noch schöner arrangiert. Die von uns als Song des Tages vorgestellte Vorabsingle „Nice To Each Other“, in der Olivia Dean sehr lässig Soul mit Indie-Pop kombiniert, hat den
unwiderstehlichen Punch mit Hitpotential.
In „Close Up“ huldigt Dean dann eher dem zeitlosen Soul einer Dusty Springfield und „So Easy (To Fall In Love)“ verströmt das Gefühl von nostalgischer Unbeschwertheit. „Let Alone The One You Love“ hingegen findet die Traurigkeit, während „Man I Need“ gen Tanzfläche tendiert. Olivia Dean macht das großartig, wechselt mal von ruhigen, fast folkigen Klängen hin zu cineastisch angehauchten. Und bei einer sanften Ballade wie „A Couple Minutes“ liegen ihr nun wirklich alle zu Füßen. So wie auf „The Art Of Loving“ sollte Soul-Musik im Jahr 2025 klingen
Olivia Dean: „The Art Of Loving“ erscheint am 26.09.2025 bei Capitol / Universal Music. (Beitragsbild: Olivia Dean by Jack Davison)




