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5. Juni 2025Die Sounds-&-Books-Reviews zu den Alben von Mt. Joy, Easy Easy und Low Life Rich Kids
von Gérard Otremba
Eine neue Ausgabe der „Kurz und gut“-Rubrik bei Sounds & Books. Diesmal stelle ich euch das vierte Album der amerikanischen Folk-Rock-Pop-Band Mt. Joy sowie die Debütalben der Kölner Indie-Pop-Formation Easy Easy und des österreichischen Trios Low Life Rich Kids vor.
Mt. Joy: Hope We Have Fun
Viertes Album von Mt. Joy und wir gehen einfach mal davon aus, dass die amerikanische Band Spaß bei der Entstehung von „Hope We Have Fun“ hatte. Die dreizehn Songs klingen jedenfalls danach. Mt. Joy nahmen das Album zwischen zwei Tourneen auf und schaffen es, einen
sehr unmittelbaren Live-Sound einzufangen. Das Quintett aus Los Angeles wirft so ziemlich alles in den Ring, was es zu bieten hat. Der Auftakt „More More More“ donnert am Ende wie bester Garagen-Rock, auch „Coyote“ wirbelt mächtig Staub auf, während sich „In The Middle“ zur Hymne aufbaut.
Der Mt.-Joy-Americana-Folk-Pop-Rock trägt mitunter psychedelische Züge („Pink Lady“), findet schon mal den „Groove In Gotham“ und für die feine wie sehnsüchtige Folk-Ballade „Wild And Rotten“ holen sie sich Unterstützung von Nathaniel Rateliff. Ein abwechslungsreiches Album, das sogar bis hin zum Westcoast-Pop von Fleetwood Mac in „She Wants To Go Dancing“ reicht. Der Facettenreichtum dieser Platte sollte auf jeden Fall sehr vielen Menschen Spaß bereiten.
„Hope We Have Fun“ von Mt. Joy ist am 30.05.2025 bei Bloomfield Records / Virgin Music erschienen. (Beitragsbild: Mt. Joy, credit Caity Krone)




