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22. Juli 2025Ein Fest für alle Jazz-Fans: Der amerikanische Saxophonist Kamasi Washington in der Hamburger Fabrik
Text und Fotos von Niko Schmuck
Bevor Kamasi Washington am 21.07.2025 in der Hamburger Fabrik auftrat, blieb es Novine mit ihrem Gitarristen Thomas Andersen vorbehalten, den Abend als Support zu eröffnen. Die Berliner Sängerin mit deutsch-jamaikanischen Wurzeln glänzte mit einer tollen Stimme und ihren ruhigen R&B-Neo-Soul-Songs, darunter auch die Single „Perfection“. Zudem covert sie mindestens ein Stück pro Set von ihrem Idol Prince, um ihre Begeisterung für Prince an die nächste Generation weiterzugeben. Mit viel Tiefe und voller Hingabe sang sie an diesem Abend „How Come U Don’t Call Me Anymore“.
Kamasi Washington lädt zum Tanzen ein
Mit seiner hochkarätig besetzten Band, bestehend aus
Patrice Quinn (Gesangt), Rickey Washington (Flöte, Sopran-Saxophon), Ryan Porter (Posaune), Miles Mosley (Bass), Cameron Graves (Piano), Brandon Coleman (Keyboards), Tony Austin (Drums) und DJ Battlecat (Percussion), spielte der aus Los Angeles stammende Saxophonist Kamasi Washington ein gut zweistündiges Konzert, das keine Wünsche offen ließ und die Fans mit seinem von Soul und Hip Hop beeinflussten Jazz in eine Welt aus Transzendenz und Spiritualität katapultierte. Washington erzählte auch die Geschichte von seiner kleinen Tochter Asha am Piano und wie sie ihn zu einem neuen Song und der von uns besprochenen Platte „Fearless Movement“ inspirierte. Aber nicht nur Transzendenz und Spiritualität sind Kennzeichen seiner Musik, auch die Tanzbarkeit kommt nicht zu kurz. „The more expression in the music, the more it inspires you to move“, sagte der 44-jährige Musiker. Wohl der G…




