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4. Mai 2026
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5. Mai 2026Sunflower-Bean-Frontfrau Julia Cumming debütiert solo mit feinstem Songwriter-Pop
von Gérard Otremba
Schlicht nach ihrem Vornamen hat Julia Cumming ihr Solo-Debüt betitelt. Fast schon ein wenig Understatement. Andererseits aber auch ein Bekenntnis der Bassistin und Sängerin von Sunflower Bean: So bin ich, ohne Schnörkel und ganz anders als ihr mich mit meiner Band kennt. Nach zehn Jahren Sunflower Bean und den vier von Sounds & Books rezensierten Alben „Human Ceremony“ (2016), „Twentytwo In Blue“ (2018), „Headful Of Sugar“ (2022) sowie „Mortal Primetime“ (2025) und dem meist überaus gelungenen Spagat zwischen
Indie-Alternative-Rock und Pop begibt sich Julia Cumming nun auf das Terrain des klassischen Songwriter-Pop. Und das macht sie richtig gut, diese Spurensuche aus vergangenen Zeiten, als Carole King, Burt Bacharach, die Carpenters oder Carly Simon Erfolge feierten. Mit ihrem Umzug nach Los Angeles hat Julia Cumming für ihr Solo-Debüt auch in der musikalischen Ausrichtung New York verlassen.
Sanfte Nostalgie mit Julia Cumming
Ja, „Julia“ klingt nach Westküste und ja, „Julia“ klingt klasse. In der sensationell schönen wie melancholischen Ballade „My Life“ zu B…





