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25. September 2025Wilco-Mastermind Jeff Tweedy veröffentlicht mit „Twilight Override“ ein überragendes Triple-Album
von Gérard Otremba
Es gibt die Songwriter, von denen man nie genug bekommen kann. Jeff Tweedy gehört eindeutig dazu. Mit Wilco, der besten zeitgenössischen Rockband der Welt, hat Tweedy zuletzt die starken Alben „Cruel Country“ (2022/23) und „Cousin“ (2023) sowie die nicht minder eindrucksvolle EP „Hot Sun Cool Shroud“ (2024) vorgelegt. Und als wäre das alles nicht gut genug, lässt Jeff Tweedy nun als Solist noch das Triple-Album „Twilight Override“ folgen. Drei Platten, 30 Songs, wie gut, dass ich nicht mit Streamingdiensten und Musikalgorithmen aufgewachsen bin und noch so viel Stoff am Stück goutieren kann. Aufgenommen hat Tweedy „Twilight Override“ mit seinen Söhnen Spencer und Sammy, den Gitarristen James Elkington und Liam Kazar sowie Sima Cunningham und Macie Stewart von der Chicagoer Band
Finom an den Backing Vocals.
Jeff Tweedy, The Kinks und Bob Dylan
Drei Platten, 30 Songs, so opulent wie schön. Wobei sich die Schönheit häufig im fast spröden Gitarrenspiel oder Tweedys markanter wie verloren wirkender Stimme wiederfindet. Was alles möglich ist im modernen Folk-Rock zeigt der Wilco-Chef bereits im sechsminütigen Opener „One Tiny Flower“, das zwischen Americana, Art-Rock und Psychedelia changiert und auch auf dem Wilco-Überalbum „Yankee Hotel Foxtrott“ ein gute Figur hinterlassen hätte. Ein ähnlicher Höhepunk…





