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12. Februar 2026Grandioses Konzert von James Hunter, des King of Blue Eyed Soul, am 10.02.2026 im ausverkauften Knust
Bevor James Hunter an diesem nasskühlen Abend mit seiner famosen Band die Bühne betritt, wärmt Lucca Mae die Temperaturen und Herzen im prall gefüllten Knust auf. Allein mit Gitarre spielt der „Rising Star“ aus London ein charmantes Set mit eingängigen Songs und singt mit angerauter Stimme, die nahegeht. Als sie das Ende ihres Sets mit „Wasted“ beschließt, hat sie das Hamburger Publikum für sich gewonnen.
James Hunter Six in Spiellaune
Und dann: James Hunter. Sichtlich gut gelaunt beginnt der 63-Jährige mit „Gun Shy“ vom neuen Album „Off The Fence“ und reiht dann nahtlos einen Kracher an den nächsten. Kaum Zeit zum Luftholen, Hunter ist gekommen, um zu liefern. Die Magie dieser Musik liegt in ihrer Unmittelbar- und ihrer Aufrichtigkeit. Keine Tricks, keine Verkünstelung, keine falsche Fährte. Die Band spielt diese Mischung aus Soul, Blues, Rock’n’Roll, Rocksteady und Calypso mit maximaler Hingabe. Und Hunter singt dazu mit dieser markanten wie weichen Stimme und mit verletzlicher Offenheit.
Zeitloses Material
Auch die Qualität der Stücke ist beeindruckend. „Whatever It Takes“, „Two Birds One Stone“, „I Can Change Your Mind“ – alles zeitloses Material, Songs für die Jukebox. Bei „Ain’t That A Trip“, das er fürs neue Album zusammen mit Van Morrison eingesungen hat, greift er zur Harp. Ansonsten glänzen Hunter und seine Band immer wieder auch durch stilvolle Soli, in denen die ganze Klasse dieser eingespielten Band zum Tragen kommt. In der Zugabe kommt dann auch Lucca Mae nochmal auf die Bühne und singt mit Hunter im Duett eine wundervolle Version von „Strange But True“ vom „The Hard Way“-Album. Es ist der perfekte Abschluss für ein grandioses Konzert.
(Beitragsbild: James Hunter by Jim Herrington)




