Jake Isaac: Honesty – Albumreview

Jake Isaac: Honesty – Albumreview

Dezente Arrangements und zahlreiche Kooperationen befinden sich auf dem zweiten Album des britischen Soul- und R&B-Musiker Jake Isaac

Auf mittlerweile sechs EPs und ein Album kann Jake Isaac zurückblicken. „Our Lives“, das Debütalbum des britischen Musikers, erschein bereits 2017, aber durch seine Zusammenarbeit mit Künstlern wie Julia Stone, Joan As Police Woman, Duffy oder Shuggie beeinflußte der Londoner Sänger und Songwriter die zeitgenössische Soul- und R&B-Musik auch außerhalb der eigenen Veröffentlichungen nachhaltig. Iaacs zweites Album „Honesty“ entstand im März 2020 während des ersten Corona-Lockdowns in Großbritannien und setzt seine Kooperationsarbeit mit anderen Musikern nun auf seinem eigenen Werk fort.

Jake Isaac erhält gesangliche Unterstützung

Jake Isaac Honesty Albumcover AntiFragile

Auf „Honesty“ befinden sich drei kurze Zwischenspiele sowie sieben Songs, bei denen Jake Isaac bei fünf vokale Unterstützung von anderen Künstlern erfährt. Das Album enthält auch die beiden im Jahr 2020 veröffentlichten Singles „Eyes For You“ und „Good“. In der sanften und bewegenden Ballade „Good“ begleitet ihn die britische Soul-Sängerin Tertia May und es entwickelt sich eines dieser unwiderstehlichen Soul-Duette. In „Eyes For You“ legt Isaac mächtig viel Sehnsucht in seinen weichen Gesang, ein Seelenstreichler erster Güte. Mehr Tanz-Rhythmus steckt in der Vorabauskopplung „Remember“, eine Kollaboration mit Sänger Samm Henshaw und der Grammy-nominierten Hip-Hopperin „Mumu Fresh“. Zum Mitleiden und zum Heulen schön entpuppt sich der folkige und tröstende Singer-Songwriter-Track „Gold“, bei dem die vierfache Grammy-Gewinnerin India Arie an der Seite von Jake Isaac singt.

Ein Album voller dezenter Arrangements

Nicht minder eindrucksvoll das zwischen Entrücktheit und Liebreiz changierende, somnambule Duett mit der malaysischen Songwriterin Yuna („Tal About It“), während das Folk-Trio Wildwood Kin verhallte Gospel-Chöre für das vom zarten Gitarrengezupfe geprägte Folk-Stück „Wake Up“ beisteuert. Fast schon hypnotisch gerät dann der trockene Beat in „Promise You“, aber wie schon die vorangegangenen Songs bleibt auch dieser eher dezent instrumentiert. Ein Album, das durch wunderbare Gesangsleistungen und filigrane Arrangements überzeugt.

„Honesty“ von Jake Isaac erscheint am 05.03.2021 bei AntiFragile. (Beitragsbild: Pressefoto)       

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