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3. Oktober 2024Zurück auf Anfang. Der britische Musiker Jake Bugg frönt auf seinem neuen Album ausgelassen seinem frühen Britpop und Rock’n’Roll
von Gérard Otremba
Auch schon wieder das sechste Album von Jake Bugg. Alle fünf Vorgängerwerke erreichten in den heimatlichen UK-Charts die Top-Ten, das selbstbetitelte Debüt von 2012 erklomm gar die Spitze. Nachdem sich Jake Bugg auf seinem 2021 veröffentlichten und von Sounds & Books besprochenen, letzten Album „Saturday Night, Sunday Morning“ auch mal in Clubsounds ausprobierte, kehrt er auf „A Modern Day Distraction“ zu seinen herrlichen Anfangszeiten zurück. Obwohl schon über ein Jahrzehnt im Geschäft, ist Bugg 2024 gerade mal 30 geworden. Ein alter Hase in jungen Jahren, der es mit seinen
zwölf neuen Tracks nochmal richtig wissen möchte.
Der wütende Jake Bugg
Seine neuen Songs seien aus einer „Frustration über die gesellschaftliche Ungleichheit“ entstanden, erläutert der 1994 in Nottingham geborene Songwriter. „Es macht mich wütend – vor allem in einem Land wie dem unseren, wo wir die Mittel und das Geld haben, um uns um die Menschen zu kümmern, die am meisten leiden, aber wir tun es nicht“, so Bugg weiter. Und so wird aus Großbritannien schon im Opener das „Zombieland“, einer Ode an all diejenige…




