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3. März 2026Erste Headliner-Tour für Hanna Rautzenberg: Feinster Rock-Pop der Leipziger Songwriterin in der Hamburger Hebebühne.
Text von Gérard Otremba, Fotos von Nora Jarach und Anna Knaak
Sie steht noch ganz am Anfang ihrer Karriere, hat aber schon so viel als Musikerin erlebt. Hanna Rautzenberg stand bereits als Support von Bryan Adams auf der Bühne, und trat im November auch in der Barclays Arena im Vorprogramm von Calum Scott auf (Sounds & Books berichtete). Aber auch das kleine Podest vor dem Hamburger Knust bei den Acoustics ist ihr nicht fremd. Diverse Singles sind auf dem Markt, eine EP erscheint wahrscheinlich im Herbst dieses Jahres. Aber die Zeit war nun reif für eine erste, u.a. von Sounds & Books präsentierte Headliner-Tour. Im Rahmen eben dieser gastierte Hanna Rautzenberg am 01.03.2026 mit ihrer Band, bestehend aus Gitarrist David Hirst, Bassist Leopold Freitag und Schlagzeuger Moritz Grosch in der Hamburger Hebebühne.
Brosie als Support von Hanna Rautzenberg
Als Support brachte sie die aus Graz stammende Songwriterin Brosie mit. Keine Unbekannte in Hamburg, schließlich lebte sie bis Dezember vier Jahre lang in der Hansestadt, bevor sie nach Berlin zog. Auch keine Unbekannte bei Sounds & Books, trat Brosie doch bereits im Vorjahr im Vorprogramm von The Lathums im Gruenspan auf und kürten wir ihr Lied „I’m Still The Child!“ zu Song des Tages. Durch ihr sympathisches und kommunikatives Auftreten sowie einigen wunderbaren, solo vorgetragenen Songs – und nicht zuletzt mit ihren selbstgebackenen, leckeren Keksen – konnte Brosie in ihrer alten Heimat wohl wieder einige neue Fans hinzugewinnen. Mehr Kekse und Songs im Bandgewand gibt es von Brosie auf ihrer Tour im Herbst, u.a. am 30.10.2026 im Hamburger Nochtspeicher.
Rock-Pop-Groovemonster
Dort spielt die aus Leipzig stammende Hannah Rautzenberg demnächst sicherlich auch mal. Es müsste ja schon mit dem Teufel zugehen, wenn sich aus dieser tollen Stimme, diesen Rock-Pop-Groovemonstern von Songs, die mit Catchyness und Hymnik zwischen Alanis Morissette und Dylan changieren, tanz- und jederzeit radiotauglich, nicht eine vernünftige Karriere zimmern ließe. „Better Lose My Number“, „Friends With My Demons“ (Rautzenbergs bis dato wohl vollkommenster Song), „Blahblah…“, „I Don’t Wanna Know“, das von uns als Song des Tages vorgestellte „You Made Me Hate Roxette“ oder „Halloween“ explodierten live geradezu. Doch wer dachte, nach den bisherigen Singles sei nach 45 Minuten Schluss, hat sich getäuscht.
Hanna Rautzenberg schielt nach den großen Bühnen
Hanna Rautzenberg spielte noch zahlreiche neue Songs und füllte am Ende satte 80 Minuten Konzertzeit. Man darf gespannt sein, welche der neuen Songs demnächst als Singles veröffentlicht werden. Und die Idee, einen Song von und mit Brosie zu performen war richtig super. Hanna Rautzenberg hat nicht nur eine gute Stimme, sondern spielt auch noch Gitarre und Keyboard und verfügt über eine Ausstrahlung, die jetzt schon nach großen Bühnen schielt. Wer mit Musik von Bruce Springsteen und Tom Petty groß geworden ist, von dem kann nur Gutes kommen. Ist bei Hanna Rautzenberg der Fall. Bald alles, nur kein Geheimtipp mehr.





























